Deutsches Medizinrechenzentrum

TI – Sichere Kommunikation im Gesundheitswesen

  • Alle wichtigen Infos zur Telematikinfrastruktur – verständlich erklärt
  • TI-Anwendungen im Überblick: ePA, E-Rezept, KIM & mehr
  • Praktische Tipps für Pflege, Heilmittel & Hilfsmittel

Geballtes
Wissen

Telematikinfrastruktur – Wissenswertes, Definitionen, FAQ

Die Telematikinfrastruktur (TI) ist das sichere digitale Netzwerk des deutschen Gesundheitswesens. Sie vernetzt Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken, Pflege- und Therapieeinrichtungen – und ermöglicht den verschlüsselten Austausch von Gesundheitsdaten.

Dieser Ratgeber erklärt, was die TI ist, welche Anwendungen sie bietet und was Leistungserbringer für den Anschluss wissen müssen. Egal ob Pflegeeinrichtung, Heilmittel- oder Hilfsmittelerbringer: Hier findest du alle wichtigen Informationen.

(Aktualisiert: 27. Februar 2026)

Verordnungsart eVO-Einführung (freiwillig) eVO-Pflicht ab TI-Anschluss spätestens
Häusliche Krankenpflege (HKP) & außerklinische Intensivpflege Q1/Q2 2026 1. Dezember 2026 1. Juli 2025 (bereits Pflicht!)
Heilmittel (Physio, Ergo, Logo, Podo) Q3/Q4 2026 (Pilot/Testphase) 1. Januar 2027 (aktuell diskutiert) 1. Oktober 2027 (TI‑Anschlusspflicht verschoben)
Hilfsmittel Q1 2027 (Pilot/Testphase) 1. Juli 2027 (flächendeckende Pflicht) 1. Oktober 2027 (TI‑Anschlusspflicht verschoben)
(Datumsangaben können sich ändern – aktuelle Entwicklungen werden laufend aktualisiert.)      

Was ist die Telematikinfrastruktur? – Die wichtigsten Fragen im Überblick

Die Telematikinfrastruktur (TI) ist das digitale Rückgrat des deutschen Gesundheitswesens. Sie vernetzt alle Akteure – von Arztpraxen über Krankenhäuser bis zu Pflege- und Therapieeinrichtungen – und ermöglicht den sicheren, verschlüsselten Austausch von Gesundheitsdaten.

Doch was genau steckt hinter der TI? Wer muss sich anschließen? Und wie sicher ist das Ganze? Die wichtigsten Fragen zur Telematikinfrastruktur beantworten wir hier im Überblick.

Was ist die TI?
Hintergrund
Für wen?
Betreiber
Sicherheit
Kosten

Was ist die Telematikinfrastruktur (TI)?

Die Telematikinfrastruktur – kurz TI – ist das sichere digitale Netzwerk des deutschen Gesundheitswesens. Sie verbindet Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und Therapeuten miteinander.

Das bringt die TI:

  • Sicherer, verschlüsselter Austausch von Gesundheitsdaten
  • Zugriff auf wichtige Patienteninformationen (z. B. über die ePA)
  • Schnellere Kommunikation zwischen allen Beteiligten
  • Grundlage für E-Rezept, KIM, TI-Messenger und mehr

Die TI arbeitet nach höchsten Sicherheitsstandards. Nur registrierte und zertifizierte Personen und Einrichtungen haben Zugang. Alle Daten werden verschlüsselt übertragen – so bleiben sensible Gesundheitsinformationen geschützt.

Warum wurde die TI eingeführt?

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens soll die Versorgung verbessern – für Patienten und Leistungserbringer gleichermaßen.

Deshalb gibt es die TI:

  • Schnellere Kommunikation: Befunde, Rezepte und Arztbriefe digital austauschen – ohne Medienbrüche
  • Weniger Fehler: Doppeluntersuchungen vermeiden, Medikationslisten aktuell halten
  • Mehr Sicherheit: Verschlüsselte Datenübertragung statt Fax oder ungesicherter E-Mail
  • Bessere Versorgung: Alle wichtigen Informationen sind dort verfügbar, wo sie gebraucht werden

Die TI ist damit die Basis für ein modernes, vernetztes Gesundheitswesen, das Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt stellt.

Wer muss sich an die TI anschließen?

Die Anschlusspflicht an die TI gilt für immer mehr Akteure im Gesundheitswesen.

Bereits angeschlossen bzw. verpflichtet:

  • Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten (seit 2019)
  • Apotheken (seit 2020)
  • Krankenhäuser (seit 2021)
  • Pflegeeinrichtungen (seit 1. Juli 2025)

Noch in der Vorbereitung:

  • Heilmittelerbringer (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie) → Anschlusspflicht ab 1. Oktober 2027
  • Hilfsmittelerbringer (Sanitätshäuser, Orthopädie-Techniker, Hörgeräteakustiker) → Anschlusspflicht ab 1. Oktober 2027

Rechtsgrundlage: Die Verpflichtung zur TI-Anbindung ist im Sozialgesetzbuch V (SGB V) geregelt. Für Pflegeeinrichtungen gilt § 341 Abs. 8 und § 360 Abs. 8 SGB V.

Wer steckt hinter der Telematikinfrastruktur?

Die Telematikinfrastruktur wird von der gematik GmbH betrieben – der nationalen Agentur für Digitale Medizin.

Was macht die gematik?

  • Trägt die Gesamtverantwortung für Aufbau und Betrieb der TI
  • Entwickelt Standards und Spezifikationen für alle TI-Komponenten
  • Zertifiziert und lässt alle TI-Produkte und Anbieter zu
  • Steuert die Weiterentwicklung der TI (z. B. TI 2.0)

Wer steht hinter der gematik? Die gematik wurde 2005 gegründet. Heute sind die Gesellschafter:

  • Bundesministerium für Gesundheit (BMG): 51 %
  • Kostenträger: in Summe 24,5 %
  • Leistungserbringer: in Summe 24,5 %

Damit ist die gematik als zentrale Stelle für alle Fragen rund um die TI zuständig.

Die TI arbeitet nach höchsten Sicherheitsstandards – damit sensible Gesundheitsdaten geschützt bleiben.

So ist die TI abgesichert:

  • Geschlossenes Netzwerk: Nur registrierte und zertifizierte Teilnehmer haben Zugang
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Alle Daten werden verschlüsselt übertragen (ab 2026: ECC-256-Verschlüsselung)
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung: Zugang nur mit Chipkarten (eHBA, SMC-B) und PIN
  • Zero Trust Architektur: Jede Verbindung wird einzeln geprüft (ab TI 2.0)
  • Strenge Zertifizierung: Alle Komponenten (Konnektoren, Software, Dienste) werden von der gematik geprüft

Datenschutz nach DSGVO: Die TI erfüllt alle Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Patientinnen und Patienten behalten die Kontrolle über ihre Daten – z. B. durch Berechtigungen in der ePA.

Was kostet der TI-Anschluss?

Der Anschluss an die TI ist mit Kosten verbunden – aber es gibt finanzielle Unterstützung!

Einmalige Kosten:

  • Hardware (TI-Gateway oder Konnektor, Kartenterminal)
  • Chipkarten (SMC-B, eHBA)
  • Installation und Einrichtung

Laufende Kosten:

  • Monatliche Betriebskosten (z. B. für KIM-Dienst, Software-Updates)
  • Wartung und Support

Die gute Nachricht: TI-Pauschale! Seit dem 1. Juli 2023 gibt es eine monatliche TI-Pauschale, die die Kosten für den TI-Anschluss deckt. Sie ist auch rückwirkend beantragbar.

Wer bekommt die Pauschale?

  • Pflegeeinrichtungen
  • Heilmittelerbringer
  • Hilfsmittelerbringer
  • Ärzte, Psychotherapeuten, Apotheken

Auszahlung: Die Pauschale wird über den GKV-Spitzenverband (für Pflege, Heilmittel, Hilfsmittel) bzw. über die Kassenärztliche Vereinigung (für Ärzte) ausgezahlt.

Bei Standardausstattung ist eine vollständige Kostendeckung möglich. (Das DMRZ unterstützt dich bei der Bestellung!)

TI-Anschluss für Heilmittel und Pflege – vollständig refinanzierbar

DMRZ bietet vollständig refinanzierbare TI-Komplettlösungen – für Heilmittelerbringer und Pflegedienste. Hardware, Kartenlesegeräte, TI-Anschluss und KIM-Adresse inklusive. Unsere TI-Profis kümmern sich um Einrichtung und Support.

Alles zum TI-Anschluss

Dienste und Anwendungen: Von der elektronischen Patientenakte bis zum E-Rezept

Die Telematikinfrastruktur bietet eine Vielzahl von Anwendungen, die den Alltag in Praxen, Pflegeeinrichtungen und Therapieeinrichtungen erleichtern. Von der elektronischen Patientenakte (ePA) über das E-Rezept bis hin zu sicheren Kommunikationsdiensten – die TI macht Prozesse schneller, sicherer und transparenter.

Doch welche Anwendungen gibt es konkret? Und welche sind für Pflege, Heilmittel und Hilfsmittel relevant? Hier findest du einen Überblick über alle wichtigen TI-Dienste.

 

Welche Anwendungen sind für wen relevant?

Anwendung Ärzte Pflege Heilmittel Hilfsmittel Apotheken
VSDM
ePA Lesen/Hochladen (in Planung) (in Planung)
KIM
E-Rezept Arzneimittel
eVO HKP ✓ (ausstellen) ✓ (empfangen)
eVO Heilmittel ✓ (ausstellen) ✓ (empfangen)
eVO Hilfsmittel ✓ (ausstellen) ✓ (empfangen)
eAU
NFDM/eMP

Was ist die elektronische Patientenakte (ePA)?

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist die digitale Gesundheitsakte für gesetzlich Versicherte. Seit dem 15. Januar 2025 haben alle Versicherten Anspruch auf eine ePA – automatisch und kostenlos (Opt-out-Modell). Patientinnen und Patienten können ihre Gesundheitsdaten zentral speichern und mit Ärzten, Apotheken, Krankenhäusern und anderen Leistungserbringern teilen.

Das steht in der ePA:

  • Befunde, Arztbriefe, Laborergebnisse
  • Impfpass, Mutterpass, Zahnbonusheft
  • Medikationsliste (eML)
  • Röntgenbilder und andere Diagnosen

Nutzen für Leistungserbringer: Seit dem 1. Oktober 2025 sind alle Leistungserbringer verpflichtet, die ePA zu nutzen. Du kannst wichtige Informationen abrufen und Dokumente in die ePA einstellen – das spart Zeit und verbessert die Versorgungsqualität.

Was ist das E-Rezept?

Das E-Rezept ist die digitale Version des klassischen Rezepts auf Papier. Seit dem 1. Januar 2024 ist die Nutzung des E-Rezepts für verschreibungspflichtige Medikamente verpflichtend.

So funktioniert's:

  • Ärzte erstellen das Rezept digital in ihrer Praxissoftware
  • Patienten erhalten einen QR-Code (auf Papier oder per App)
  • Apotheken scannen den Code und geben das Medikament aus

Vorteile:

  • Keine verlorenen Papierrezepte mehr
  • Schnelle Übermittlung an die Apotheke
  • Weniger Fehler durch bessere Lesbarkeit

Zukünftig: Auch BTM-Rezepte (Betäubungsmittel) und T-Rezepte (Thalidomid) sollen elektronisch ausgestellt werden.

E-Rezept auch für Heilmittel und Hilfsmittel: Das Prinzip des E-Rezepts wird auf Heilmittel- und Hilfsmittelverordnungen ausgeweitet. Die elektronische Heilmittelverordnung (eVO) für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie ist ab 1. Januar 2027 geplant (derzeit in Pilotprojekten). Auch für Hilfsmittelverordnungen (Sanitätshäuser, Orthopädietechnik etc.) startet die eVO voraussichtlich ab 1. Juli 2027. Die TI-Anschlusspflicht für beide Gruppen greift bereits am 1. Oktober 2027, um den Übergang rechtzeitig vorzubereiten.

 

Was ist KIM (Kommunikation im Medizinwesen)?

KIM ist der sichere E-Mail-Dienst der Telematikinfrastruktur. Mit KIM können Leistungserbringer verschlüsselt und fälschungssicher kommunizieren – z. B. Arztbriefe, Befunde oder Rezepte austauschen.

Das kann KIM:

  • Sicherer Austausch sensibler Gesundheitsdaten
  • Verschlüsselte Übertragung (Ende-zu-Ende)
  • Zentrales Adressbuch aller TI-Teilnehmer
  • Kompatibel mit gängigen E-Mail-Programmen

    Voraussetzung: Für die Nutzung von KIM benötigst du eine SMC-B-Karte (Praxisausweis) und ein Kartenterminal.

    Beispiele aus der Praxis:

    • Pflegedienste: Austausch von Pflegeberichten mit Ärzten
    • Heilmittelerbringer: Anfrage von Verordnungen bei Arztpraxen
    • Hilfsmittelerbringer: Kommunikation mit Sanitätshäusern

    Was ist der TI-Messenger (TIM)?

    Der TI-Messenger (TIM) ergänzt KIM um eine schnelle, chatbasierte Kommunikation. Während KIM eher für formellen Dokumentenaustausch gedacht ist, eignet sich TIM für spontane, informelle Abstimmungen im Team.

    Das kann TIM:

    • Sichere Chats zwischen Leistungserbringern
    • Gruppenchats für Teams
    • Versand von kurzen Nachrichten und Dateien
    • Wie WhatsApp – aber sicher und DSGVO-konform!

    Unterschied zu KIM:

    • KIM: Formeller E-Mail-Austausch (z. B. Arztbriefe)
    • TIM: Schnelle Chat-Kommunikation (z. B. Rückfragen, Terminabsprachen)

    Nutzen für die Praxis: TIM erleichtert die interne Kommunikation und den Austausch mit Kollegen – ohne auf unsichere Messenger wie WhatsApp zurückgreifen zu müssen.

    Was ist VSDM (Versichertenstammdatenmanagement)?

    Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) prüft bei jedem Arztbesuch, ob die Versicherung gültig ist. Dazu wird die elektronische Gesundheitskarte (eGK) in ein Kartenterminal gesteckt und die Daten werden online abgeglichen.

    Was wird geprüft?

    • Name, Geburtsdatum, Adresse
    • Versicherungsstatus (gültig/ungültig)
    • Zuzahlungsstatus

    Relevant für: Vor allem Pflegeeinrichtungen, die mit der eGK arbeiten.

    Wichtig: VSDM wird durch VSDM 2.0 abgelöst!

    Was ist VSDM 2.0 und PoPP (Proof of Patient Presence)?
    (Neu – Kommende Entwicklung ab Mitte 2026)

    VSDM 2.0 ist die Weiterentwicklung des bisherigen Versichertenstammdatenmanagements. Ab Mitte 2026 werden die Versichertenstammdaten nicht mehr auf der eGK gespeichert, sondern in einem zentralen Fachdienst.

    Das ändert sich:

    • Kein Kartenstecken mehr nötig: Versicherungsnachweis per Smartphone (GesundheitsID) möglich
    • PoPP (Proof of Patient Presence): Bestätigt, dass sich Patienten zum Zeitpunkt des Zugriffs in einer Versorgungssituation befinden
    • Mobiler Zugriff: Besonders praktisch für ambulante Pflege und Hausbesuche

    Start: Mitte 2026 (erste Umsetzungsstufe)

    Hinweis: Die VSDM-Fachdienste der bisherigen Generation werden zum 31. März 2026 abgeschaltet. Ein flächendeckender Einsatz von PoPP wird jedoch erst ab 2028 erwartet.

     

    Was ist die elektronische Medikationsliste (eML)?
    (Neu – Ausbau ab Oktober 2026)

    Die elektronische Medikationsliste (eML) ist eine Anwendung in der ePA, die seit dem 29. Oktober 2024 verfügbar ist. Sie wird automatisch aus den E-Rezepten befüllt und zeigt alle verordneten Medikamente an.

    Das kann die eML:

    • Automatische Erfassung aller verordneten Medikamente
    • Übersicht über aktuelle Medikation
    • Warnung vor Wechselwirkungen
    • Langfristige Dokumentation

    Ausbau ab März 2026: Ab März 2026 können Apotheken auch rezeptfreie Arzneimittel (OTC) in die eML eintragen – für einen noch besseren Überblick.

    Unterschied zum eMP:

    • eMP (elektronischer Medikationsplan): War früher auf der eGK gespeichert, wird ab März/Oktober 2026 in die ePA überführt
    • eML: Neue Anwendung, direkt in der ePA hinterlegt

    Nutzen für die Pflege: Pflegekräfte können die aktuelle Medikation einsehen und so Medikationsfehler vermeiden.

    Was ist die eAU (Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung)?

    Die eAU ist die digitale Form der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Seit 2021 gibt es die eAU, seit Mitte 2022 ist sie für Ärzte verpflichtend. Seit Januar 2023 können auch Arbeitgeber auf die eAU offiziell zugreifen – die Papierform ist damit grundsätzlich ersetzt.

    So funktioniert's:

    • Ärzte erstellen die AU digital und übermitteln sie automatisch an Krankenkassen
    • Arbeitgeber können die eAU direkt bei den Krankenkassen abrufen
    • Patienten erhalten weiterhin einen Ausdruck (vor allem, wenn Arbeitgeber das System noch nicht nutzen)

    Vorteile:

    • Kein Verlust der AU-Bescheinigung mehr
    • Schnellere Übermittlung an Arbeitgeber und Krankenkassen
    • Weniger Papierkram für Patienten

    Wichtig: Die eAU ist Teil der TI-Infrastruktur, aber vor allem für Arztpraxen relevant. Für Pflege-, Heilmittel- und Hilfsmittelerbringer spielt sie keine zentrale Rolle.

    TI 2.0 und TI-Gateway: Die Zukunft der Telematikinfrastruktur

    Die Telematikinfrastruktur entwickelt sich ständig weiter. Mit TI 2.0 steht die nächste Generation bereits in den Startlöchern: einfacher, flexibler und zukunftssicher. Das TI-Gateway, digitale Identitäten und moderne Sicherheitskonzepte machen den Zugang zur TI noch komfortabler.

    Was genau ist TI 2.0? Welche Vorteile bringt das TI-Gateway? Und was ändert sich für Leistungserbringer? Hier erfährst du alles Wichtige zur Zukunft der TI.

    TI 2.0 ist die Weiterentwicklung der bisherigen Telematikinfrastruktur. Sie basiert auf drei Säulen, die den Zugang zur TI einfacher, flexibler und sicherer machen:

    Säule 1: TI-Gateway (internetbasierte Anbindung) Statt Hardware vor Ort (Konnektor) läuft die TI-Anbindung über ein Rechenzentrum. Das spart Kosten, Wartungsaufwand und Platz.

    Säule 2: Digitale Identitäten (GesundheitsID) Ab 2026 können sich Patienten per Smartphone identifizieren – ohne eGK. Die GesundheitsID wird zum Versicherungsnachweis und ermöglicht z. B. Videosprechstunden.

    Säule 3: Zero Trust-Sicherheit Jede Verbindung wird einzeln geprüft – für höchste Sicherheit und Datenschutz.

    Start: Die ersten Komponenten von TI 2.0 sind bereits verfügbar (z. B. TI-Gateway). VSDM 2.0 und PoPP starten Mitte 2026.

    Das TI-Gateway ist die moderne Alternative zum Hardware-Konnektor vor Ort. Statt ein eigenes Gerät in der Praxis zu betreiben, läuft die TI-Anbindung über ein zertifiziertes Rechenzentrum.

    Vorteile des TI-Gateways:

    Kein Installationsaufwand: Keine Hardware vor Ort nötig

    Automatische Updates: Immer auf dem neuesten Stand

    Hohe Ausfallsicherheit: Redundante Rechenzentren garantieren Verfügbarkeit

    Kostengünstig: Keine Wartung, keine Neuanschaffung bei Defekt

    Zukunftssicher: Bereitet den Weg für TI 2.0

    Wer nutzt das TI-Gateway? Viele Einrichtungen nutzen bereits heute ein TI-Gateway statt eines lokalen Konnektors. Die ersten TI-Gateway-Lösungen sind von der gematik zugelassen.

    Für wen lohnt sich das TI-Gateway? Besonders für kleine und mittlere Einrichtungen ist das TI-Gateway günstiger und unkomplizierter als ein Highspeed-Konnektor vor Ort.

    Wenn du dich jetzt neu an die TI anschließt, bekommst du automatisch die modernste Technologie – in der Regel ein TI-Gateway.

    Du nutzt bereits einen Konnektor? Viele IT-Dienstleister bieten inzwischen den Wechsel auf ein TI-Gateway an. Das ist besonders sinnvoll, wenn:

    • Dein Konnektor älter ist oder bald ausgetauscht werden muss
    • Du Wartungskosten sparen möchtest
    • Du zukunftssicher für TI 2.0 aufgestellt sein willst

    Gut zu wissen: Dein IT-Dienstleister berät dich, welche Lösung für deine Einrichtung am besten passt. DMRZ unterstützt dich dabei!

    Die GesundheitsID ist die digitale Identität für das Gesundheitswesen. Ab 2026 können sich Versicherte per Smartphone authentifizieren – ohne eGK.

    Das ermöglicht die GesundheitsID:

    • Versicherungsnachweis per Smartphone (ab 2026 gültig)
    • Zugriff auf ePA und E-Rezept per App
    • Videosprechstunden ohne Kartenstecken
    • Check-in in Praxen per QR-Code

    Wie funktioniert's? Die GesundheitsID nutzt eine Zwei-Faktor-Absicherung (z. B. Fingerabdruck + PIN) – für höchste Sicherheit.

    Integration in EU-Wallet: Die GesundheitsID soll bis Ende 2026 in die europäische digitale Brieftasche (EUDI-Wallet) integriert werden.

    Wichtig: Die GesundheitsID ist freiwillig. Versicherte können weiterhin ihre eGK nutzen – oder auf die digitale Variante umsteigen.

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    TI bei Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten

    Die Anschlusspflicht für Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste gilt seit dem 1. Juli 2025. Wer noch nicht angeschlossen ist, sollte den TI-Anschluss jetzt zügig bestellen, um Sanktionen zu vermeiden und von digitaler Kommunikation sowie der TI-Pauschale zu profitieren.

     

    Welche TI-Anwendungen nutzen Pflegeeinrichtungen?

    Pflegedienste und -heime nutzen vor allem KIM (sichere E-Mail-Kommunikation mit Ärzten, Kliniken, Apotheken) und den TI-Messenger (verschlüsselte Team-Chats). Zukünftig kommen die elektronische Patientenakte (ePA) und der E-Medikationsplan (eMP) hinzu, die den Austausch von Informationen zur Medikation und Behandlung erleichtern.

    Warum ist der TI-Anschluss für die Pflege wichtig?

    Der TI-Anschluss ermöglicht sichere, digitale Kommunikation und vermeidet Medienbrüche (z. B. Fax, Papier). Zudem gibt es eine TI-Pauschale als finanzielle Förderung, und die Einhaltung der gesetzlichen Frist vermeidet Sanktionen oder Abrechnungsprobleme.

     

    Welche Komponenten benötigt eine Pflegeeinrichtung?

    Benötigt werden ein TI-Gateway für einen schnelleren, internetbasierten Zugang zur TI, ein Kartenlesegerät, eine SMC-B-Karte (Institutionskarte) und für bestimmte Anwendungen ein eHBA (elektronischer Heilberufeausweis).

     

    Wie läuft die Bestellung ab?

    1. Angebot einholen beim TI-Provider (z. B. DMRZ)
    2. Komponenten bestellen (Konnektor, Kartenlesegerät, SMC-B, ggf. eHBA)
    3. Installation durch Techniker vor Ort oder per Fernwartung
    4. Testbetrieb und Freischaltung der TI-Anwendungen (KIM, TI-Messenger)
    5. Abrechnung der TI-Pauschale bei den Kostenträgern

    TI bei Heilmittelerbringern (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie)

    Die Anschlusspflicht für Heilmittelerbringer wurde auf den 1. Oktober 2027 verschoben. Ursprünglich war der 1. Januar 2026 geplant, doch die Verzögerung bei der elektronischen Verordnung (eVO) führte zur Fristverlängerung. Wer früher anbindet, profitiert von digitaler Kommunikation und vermeidet Last-Minute-Stress.

     

    Welche TI-Anwendungen sind für Heilmittelerbringer relevant?

    Wichtigste Anwendungen: KIM (sichere Kommunikation mit Ärzten und Kliniken), TI-Messenger, ePA (Zugriff auf Befunde und Medikationspläne) und ab 2027 die elektronische Verordnung (eVO), die das Papierformular Muster 13 digital ersetzt.

    Warum lohnt sich der TI-Anschluss schon jetzt?

    Frühe Anbindung bedeutet mehr Zeit für Schulung und Tests, Zugang zu KIM und TI-Messenger, Berechtigung zur TI-Pauschale und Vermeidung von Engpässen kurz vor der Frist 2027. Zudem ist die Praxis bereit, sobald die eVO verpflichtend wird (voraussichtlich 2028).

     

    Welche Komponenten braucht eine Heilmittelpraxis

    TI-Gateway, Kartenlesegerät, SMC-B-Karte, für bestimmte Dienste ein eHBA.

     

    Wie läuft die Bestellung und Installation ab?

    1. Beratung & Angebot beim TI-Provider (z. B. DMRZ)
    2. Bestellung der Komponenten
    3. Installation (vor Ort oder remote)
    4. Test & Freischaltung (KIM, TI-Messenger, später eVO)
    5. Abrechnung der TI-Pauschale

    TI bei Hilfsmittelerbringern (Sanitätshäuser, Orthopädietechnik, Homecare)

    Auch für Hilfsmittelerbringer gilt die verschobene Frist: 1. Oktober 2027 statt 1. Januar 2026. Grund ist die verzögerte Einführung der elektronischen Hilfsmittelverordnung (eVO). Wer bereits jetzt anbindet, sichert sich Vorteile in Kommunikation, Abrechnung und Förderung.

     

    Welche TI-Anwendungen nutzen Hilfsmittelerbringer?

    KIM (sichere Kommunikation mit Ärzten, Krankenkassen, Kliniken), TI-Messenger, ePA (Einsicht in Diagnosen, Medikation, bisherige Hilfsmittelversorgung) und künftig die elektronische Hilfsmittelverordnung (eVO), die Papierrezepte ablöst und Genehmigungsprozesse beschleunigt.

    Warum ist der frühe TI-Anschluss sinnvoll?

    Früher Anschluss ermöglicht digitale Kommunikation mit Kostenträgern und Verordnern, Zugang zur TI-Pauschale, reibungslose Vorbereitung auf die eVO und Vermeidung von Lieferengpässen kurz vor der Frist. Zudem können interne Prozesse (Schulung, Software-Anbindung) in Ruhe getestet werden.

     

    Welche Komponenten benötigt ein Hilfsmittelerbringer?

    Die Telematikinfrastruktur für Hilfsmittel besteht aus TI‑Gateway, Kartenlesegerät und der SMC‑B als Institutionskarte, die für die Anbindung zwingend erforderlich sind. Eine eHBA wird nur ergänzend benötigt, wenn Sie qualifizierte Signaturen oder ePA‑Zugriff nutzen möchten. (Für Hilfsmittelerbringer ist eine flächendeckende eHBA‑Pflicht für alle Beschäftigten aktuell nicht verbindlich vorgeschrieben.)

     

    Wie läuft Bestellung und Installation?

    1. Beratungsgespräch mit TI-Provider (z. B. DMRZ)
    2. Angebotsvergleich und Bestellung
    3. Installation vor Ort oder remote
    4. Test & Freischaltung (KIM, TI-Messenger, künftig eVO)
    5. Abrechnung der TI-Pauschale bei den Kostenträgern

     

    TI-Anschluss für Hilfsmittel-Erbringer?
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    TI-ready? Technische Voraussetzungen und häufige Fragen

    Welche technischen Komponenten brauche ich für den TI-Anschluss? Wie lange dauert die Installation? Hier findest du Antworten auf alle technischen Fragen rund um die TI – verständlich und auf den Punkt.

    Von Kartenterminal über eHBA bis zum TI-Gateway: Wir erklären, was du wirklich brauchst – und was nicht.

    Für den TI-Anschluss benötigst du folgende Komponenten:

    Hardware:

    • TI-Gateway: Verbindung zur Telematikinfrastruktur (hat den Konnektor längst abgelöst)
    • Kartenterminal: Lesegerät für Chipkarten (stationär oder mobil)
    • Internetzugang: Stabile Internetverbindung erforderlich

    Chipkarten:

    • SMC-B (Praxisausweis): Identifiziert deine Einrichtung in der TI
    • eHBA (elektronischer Heilberufsausweis): Persönliche Authentifizierung für Fachkräfte

    Software:

    • KIM-Dienst: Für sichere E-Mail-Kommunikation
    • Optional: TI-Messenger für Chat-Kommunikation
    • Praxis-/Pflegesoftware mit TI-Anbindung: Beispielsweise von DMRZ – Wir entwickeln unsere Software kontinuierlich weiter und sind machen sie bereit für die elektronische Abrechnung über die TI!

    Gut zu wissen: Dein IT-Dienstleister kümmert sich um Installation und Einrichtung. DMRZ unterstützt dich bei der Bestellung!

    Konnektor:

    • Hardware-Gerät, das vor Ort in deiner Praxis steht
    • Verbindet dein Praxisnetzwerk mit der TI
    • Muss gewartet und bei Defekt ausgetauscht werden
    • Höhere Anschaffungs- und Betriebskosten

    TI-Gateway:

    • Konnektor im Rechenzentrum (cloudbasiert)
    • TI-Zugang als Service-Leistung
    • Keine Hardware vor Ort nötig
    • Automatische Updates, hohe Ausfallsicherheit
    • Zukunftssicher für TI 2.0

    Unser Tipp: Für die meisten Einrichtungen ist das TI-Gateway die bessere Wahl – einfacher, günstiger, zukunftssicher!

    Die Dauer hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der typische Ablauf ist:

    1. Bestellung der Komponenten: 2–4 Wochen (TI-Gateway, Karten, Kartenterminal)
    2. Installation und Einrichtung: 1–2 Wochen (je nach IT-Dienstleister)
    3. Tests und Schulungen: 1–2 Wochen

    Gesamt: 4–8 Wochen von der Bestellung bis zur Inbetriebnahme

    Unser Tipp: Plane genug Zeit ein – vor allem für Schulungen! DMRZ unterstützt dich mit einem klaren Zeitplan.

    Gute Nachrichten für Neuanschlüsse: Wenn du dich jetzt neu an die TI anschließt, bekommst du automatisch die neueste ECC-Technologie (ECC-256-Verschlüsselung). Du musst nichts nachträglich austauschen!

    Was war das Problem? Die TI stellt von der alten RSA-2048-Verschlüsselung auf die modernere ECC-256-Verschlüsselung um. Einrichtungen, die schon seit Jahren angebunden sind, mussten zum Jahreswechsel 2025/2026 ihre Konnektoren, Chipkarten und Software aktualisieren. 

    Betrifft dich das? Nur, wenn du bereits seit mehreren Jahren an die TI angeschlossen bist. Dann informiert dich dein IT-Dienstleister über notwendige Updates. Für Neuanschlüsse gilt: Du startest direkt mit der neuesten Technologie!

    Datenschutz: Die Sicherheit der Telematikinfrastruktur

    Die Telematikinfrastruktur arbeitet mit hochsensiblen Gesundheitsdaten. Deshalb steht Datenschutz an erster Stelle: Verschlüsselung, Zugangskontrollen und strenge Zertifizierungen sorgen dafür, dass Patientendaten geschützt bleiben.

    Wie genau wird der Datenschutz in der TI gewährleistet? Wer ist verantwortlich? Und welche Sicherheitsmechanismen greifen? Hier erfährst du alles Wichtige.

    Datenschutz
    VPN
    Schutz des TI-Zugangs
    Verantwortung

    Wie wird bei der TI der Datenschutz gewährleistet?

    Laut der gematik, dem Unternehmen hinter der Telematikinfrastruktur (TI), ist der Schutz der sensiblen medizinischen Daten das Fundament der TI. Dieses Netzwerk soll vor allem unsichere Datenwege – wie das Überbringen von Dokumenten in Papierform oder der Versand von Berichten via E-Mail – ersetzen.

    Die Telematikinfrastruktur ist ein geschlossenes Netz, zu dem nur registrierte Nutzer (Personen oder Institutionen) Zugang haben. Die TI funktioniert vom öffentlichen Internet getrennt und ist dadurch besonders geschützt. Möglich wird dies über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN).

    Zum Schutz der sensiblen Daten wird auf starke Informationssicherheitsmechanismen gesetzt. Die Kommunikation zwischen allen Kommunikationspartnern wird durch ein kryptographisches Verfahren grundsätzlich verschlüsselt (ECC-256-Verschlüsselung). Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) überprüft die TI regelmäßig und passt sie an die neuesten Sicherheitsstandards an. Die TI erfüllt alle Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

    Was ist ein VPN?

    VPN steht für „Virtual Private Network" oder zu Deutsch „virtuelles privates Netzwerk". Hierunter versteht man ein in sich geschlossenes Netz, das so abgesichert ist, dass niemand von außen Zugriff darauf hat. Lediglich die beteiligten Kommunikationspartner können dann Daten senden und empfangen. Die Verbindung wird von Ende bis Ende komplett verschlüsselt, was durch eine entsprechende Software ermöglicht wird.

    Das Gerät, dass bei der Telematikinfrastruktur eine solche sichere Verbindung aufbaut, ist der sogenannte Konnektor. Die VPN-Software ist in dem offiziellen TI-Konnektor integriert. Jede Person oder Institution, die über die TI kommuniziert, benötigt einen solchen Konnektor.

    Wie wird der Zugang zur TI geschützt?

    Durch das geschlossene Netzwerk der Telematikinfrastruktur können nur jene miteinander kommunizieren, die auch dazu berechtigt sind. Gewährleistet wird dies über mehrere Faktoren:

    • Nutzerindividuelle Verschlüsselung: Jeder Teilnehmer der TI hat eine individuelle Verschlüsselung. Diese soll laut gematik Authentizität, Integrität und Vertraulichkeit der einzelnen Teilnehmer schützen.
    • Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Chipkarten: Zur Sicherung des eigenen TI-Accounts werden elektronische Chipkarten verwendet – der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) für Personen und die SMC-B (Praxisausweis) für Einrichtungen. Diese funktionieren wie ein Schlüssel und werden in ein Kartenlesegerät gesteckt, das mit dem TI-Gateway oder Konnektor verbunden ist. Ohne diese Chipkarten und die zugehörige PIN ist keine Verbindung zur TI möglich.
    • Kryptografische Identität: Jeder Teilnehmer hat eine eindeutige kryptografische Identität. Weicht diese ab, ist eine Verbindung zur TI nicht möglich.
    • Rollenbasierte Zugriffskontrolle: Durch Rollenangaben kann genau definiert werden, wer welche Daten sehen darf. Beispielsweise haben Notärzte die Rechte, die Notfalldaten auf den elektronischen Gesundheitskarten einzusehen – andere Leistungserbringer nur bei entsprechender Freigabe durch die Patienten.

    Wer verantwortet den Schutz der sensiblen Daten?

    Alle Beteiligten der TI müssen sich an die Datenschutzbestimmungen der DSGVO sowie der Sozialgesetzbücher 5 und 11 halten. Die gematik trägt die Gesamtverantwortung für den Schutz der TI-Infrastruktur. Kontrolliert wird dieser Schutz durch den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) sowie durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

    Werden alle Komponenten der TI ordnungsgemäß eingesetzt, haftet die gematik für den Schutz der Daten innerhalb der TI-Infrastruktur. Die verschlüsselte Verbindung über TI-Gateways oder Konnektoren liegt in der Verantwortung der gematik und der zertifizierten Anbieter. Für den Datenschutz in der Praxis, Pflegeeinrichtung oder Therapeutenpraxis selbst ist hingegen der jeweilige Leistungserbringer verantwortlich. Sichere Firewalls im Praxisnetzwerk sowie starke Passwörter sind unerlässlich.

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