Pflegenoten nicht aussagekräftig - Reform des Pflege-TÜVs verzögert sich weiter

Jeder zweite Deutsche findet kein passendes Pflegeheim oder Pflegedienst

Jeder zweite Deutsche fürchtet, im Alter nicht das passende Pflegeheim oder den passenden Pflegedienst zu finden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Pflege-TÜV sollte bei der Versorgung und Qualifizierung helfen

Eigentlich sollte der 2009 eingeführte Pflege-TÜV helfen, die passenden Pflegeheime und Pflegedienste zu finden. Doch die bisherigen Noten seien als Kriterium überhaupt nicht aussagekräftig, bemängelt die Bertelsmann-Stiftung. Vielen Menschen würden Informationen über Personaleinsatz, Pflegequalität und Ausstattung in Pflegeheimen und Pflegediensten fehlen.

Seit Jahren wird deshalb um eine Reform des Pflege-TÜV gerungen. Vorschläge von offiziell beauftragten Wissenschaftlern zur Messung der Pflegequalität würden aber voraussichtlich erst im Sommer 2018 vorliegen, sagte jetzt Gernot Kiefer vom Vorstand des GKV-Spitzenverbandes der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Für die Bertelsmann-Stiftung ist das nicht nachvollziehbar. „Schon heute wäre es ohne großen Aufwand möglich, entscheidungsrelevante Informationen bereitzustellen“, sagt Stefan Etgeton, Gesundheitsexperte der Bertelsmann Stiftung.

Die Stiftung fordert eine benutzerfreundliche, aussagekräftige Onlineversion und hat dafür jetzt einen Reformvorschlag vorgelegt. Über die Weisse Liste - ein Projekt der Bertelsmann Stiftung - solle ein Bewertungssystem geschaffen werden, das Informationen zu den geforderten Kriterien enthält.

Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pid/die-haelfte-der-deutschen-fuerchtet-im-alter-nicht-das-richtige-pflegeheim-zu-finden/

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Primärkassen und Ersatzkassen

Was sind Ersatzkassen, was Primärkassen?

Primärkassen und Ersatzkassen sind Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), im Gegensatz dazu steht die private Kranken-Versicherung (PV).

Die Primärkassen

Eine Primärkasse (primärer Träger) ist eine seit Gründung der Sozialversicherung (Otto von Bismarck) festgelegte berufsständische Pflichtversicherung. Entsprechend der Ausrichtung existieren folgende Arten von Primärkassen:

  • Ortskrankenkassen (AOK) (§ 143–§ 146a SGB V)
  • Betriebskrankenkassen (BKK) (§ 147–§ 156 SGB V)
  • Innungskrankenkassen (IKK) (§ 157–§ 164 SGB V)
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) (§ 166 SGB V)
  • Knappschaft (KBS) (§ 167 SGB V)

Die Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind im vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) organisiert. Mitglieder des vdek sind:

  • Barmer GEK - (Gmünder Ersatzkasse)
  • DAK-Gesundheit (Deutsche Angestelllten Krankenkasse)
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • hkk - Handelskrankenkasse
  • KKH - Kaufmännische Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse (TK)

Auszeichnungen / Awards

Rechtliche Hinweise: * = Beim Deutschen Medizinrechenzentrum (DMRZ .de) bezahlen Sie nur 0,5% der Bruttoabrechnungssumme zzgl. MwSt. für die elektronische Abrechnung mit allen Krankenkassen + Kostenträgern.
** = %-Vorfinanzierung der Bruttorechnungssumme ggf. zzgl. MwSt. (Vorfinanzierungszeitraum 60 Tage, Auszahlungsquote 100% minus der jeweiligen Factoringgebühr, keine zusätzlichen Kosten), nicht inbegriffen ist die Abrechnung der Gesundheitsleistungen
*2 = Für die Hotline fallen keine extra Kosten an. Sie bezahlen nur die ortsüblichen Telefontarife.
3 = "Kostenlose Software" bezeichnet die kostenlose Software-Nutzung (Pflegedienstsoftware, Therapeutensoftware + Krankentransportsoftware) bei kostenloser, gültiger Anmeldung für die DMRZ-Onlineplattform, Abrechnung ist kein Teil der Software. Bei der zusätzlichen Nutzung von Apps (mobile Dienste) fallen ggf. Verbindungskosten an.
4 = Sie erhalten als Neukunde ein Abrechnungs-Guthaben in Höhe von 10 Euro. Voraussetzung: Gilt nur für Erstanmeldungen und die erste Abrechnung muss innerhalb von 30 Tagen nach Anmeldung erfolgen. Danach ist keine Vergütung / Gutschrift der 10 Euro mehr möglich. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.
5 = Optional zubuchbares Dokumentenmanagement inkl. SmartSnapp: Für nur 1 Euro pro angefangenem Gigabyte gespeicherten Datenvolumen pro Monat zzgl. MwSt. nutzen Sie unsere komfortable Direkt-Archivierung. Das Dokumenten-Management kann jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. Für das monatliche Transfervolumen können Kosten anfallen. Die ersten 20 Gigabyte sind jedoch kostenlos. Für jedes Gigabyte mehr berechnen wir 10 Cent pro angefangenes Gigabyte zzgl. MwSt. Werden die Leistungen nicht bezahlt, werden alle Funktionen im Dokumenten-Management bis zum Eingang der Zahlung gesperrt.

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