Pflegeausbildung wird reformiert - Große Koalition in Berlin einigt sich auf Kompromiss

Neue Pflegeausbildung soll Pflegeberufe attraktiver machen

Lange stand die Reform der Pflegeausbildung auf der Kippe. Jetzt haben sich Union und SPD auf einen Kompromiss geeinigt.

In Zukunft soll die Ausbildung in allen Pflegeschulen mit einer zweijährigen generalistischen Pflegeausbildung beginnen. Im dritten Jahr der Ausbildung können die Auszubildenden dann wählen, ob sie die generalistische Ausbildung fortsetzen und damit zur „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ werden oder den bisherigen Abschluss als „Altenpfleger“ oder „Kinderkrankenpfleger“ machen.
In der generalistischen Ausbildung soll es zusätzlich eine Vertiefung in der Alten- und Kinderkrankenpflege geben. Einen Einzelabschluss in der Krankenpflege wird es u.U. zukünftig nicht mehr geben. Innerhalb der ersten 6 Jahre der neueingeführten Ausbildungen, soll der Anteil der generalistischen Absolventen erfasst werden. Sind dann 50% der Abgänger aus diesen Bereichen, sollen die eigenständigen Ausbildungen nicht weitergeführt werden. Die Neuregelung der Pflegeausbildung soll ab 2019 gesetzlich in Kraft treten.

Modernisierung der Pflegeausbildung

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe lobte den Kompromiss zur Neuregelung der Pflegeausbildung. Er sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dass die Einigung „eine wichtige Weichenstellung für eine umfassende Modernisierung der Pflegeausbildung“ sei.
Kritik gibt es dagegen unter anderem vom Präsidenten des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer. Der hält den Kompromiss der Großen Koaltion für ungeeignet, die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen. "Diese Reform wird sicher nicht zu einem Mehr an Auszubildenden führen", sagte Meurer der "Saarbrücker Zeitung". Für die Auszubildenden und für die Ausbildungsbetriebe werde es komplizierter.

Quellen:
www.aerzteblatt.de/nachrichten/74074/Pflegeberufsgesetz-Verhaltenes-Lob-von-allen-Seiten www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/f-a-z-exklusiv-groehe-lobt-kompromiss-zu-pflegeausbildung-14962723.html

www.saarbruecker-zeitung.de/politik/berliner_buero/art182516,6423815

Reform der Pflegeberufe beschlossen

Pflegeausbildung reformiert

Lange war darüber verhandelt worden, jetzt hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe beschlossen und der Bundesrat hat dem neuen Gesetz zugestimmt.

  • 13. Januar 2016: Der Gesetzentwurf zur Pflegeberufsreform wurde im Kabinett beschlossen
  • 18. März 2016: Erste Lesung Gesetzesvorhaben im Bundestag.
  • 22. Juni 2017: Bundestag verabschiedet das Pflegeberufsreformgesetz.
  • 7.Juli 2017: Der Bundesrat stimmt dem Gesetz zu.

Ab 2020 soll in allen Pflegeschulen die Ausbildung mit einer zweijährigen allgemeinen Ausbildung beginnen. Danach können die Auszubildenden wählen, ob sie die allgemeine Pflegeausbildung fortsetzen, oder sich als Altenpfleger oder Kinderkrankenpfleger spezialisieren.

Quelle: www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw25-de-pflegeberufe/509760

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Primärkassen und Ersatzkassen

Was sind Ersatzkassen, was Primärkassen?

Primärkassen und Ersatzkassen sind Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), im Gegensatz dazu steht die private Kranken-Versicherung (PV).

Die Primärkassen

Eine Primärkasse (primärer Träger) ist eine seit Gründung der Sozialversicherung (Otto von Bismarck) festgelegte berufsständische Pflichtversicherung. Entsprechend der Ausrichtung existieren folgende Arten von Primärkassen:

  • Ortskrankenkassen (AOK) (§ 143–§ 146a SGB V)
  • Betriebskrankenkassen (BKK) (§ 147–§ 156 SGB V)
  • Innungskrankenkassen (IKK) (§ 157–§ 164 SGB V)
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) (§ 166 SGB V)
  • Knappschaft (KBS) (§ 167 SGB V)

Die Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind im vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) organisiert. Mitglieder des vdek sind:

  • Barmer GEK - (Gmünder Ersatzkasse)
  • DAK-Gesundheit (Deutsche Angestelllten Krankenkasse)
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • hkk - Handelskrankenkasse
  • KKH - Kaufmännische Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse (TK)

Auszeichnungen / Awards

Rechtliche Hinweise: * = Beim Deutschen Medizinrechenzentrum (DMRZ .de) bezahlen Sie nur 0,5% der Bruttoabrechnungssumme zzgl. MwSt. für die elektronische Abrechnung mit allen Krankenkassen + Kostenträgern.
** = %-Vorfinanzierung der Bruttorechnungssumme ggf. zzgl. MwSt. (Vorfinanzierungszeitraum 60 Tage, Auszahlungsquote 100% minus der jeweiligen Factoringgebühr, keine zusätzlichen Kosten), nicht inbegriffen ist die Abrechnung der Gesundheitsleistungen
*** = der Bruttorechnungssumme zzgl. MwSt.
1 = Pflegedienste zahlen nur 0,1% der Bruttorechnungssumme zzgl. MwSt. für jeden weiteren Euro über 60.000 Euro Abrechnungsguthaben pro Monat. Und bis 60.000 Euro günstige 0,5% für die Abrechnung mit allen Kostenträgern.
*2 = Für die Hotline fallen keine extra Kosten an. Sie bezahlen nur die ortsüblichen Telefontarife.
3 = "Kostenlose Software" bezeichnet die kostenlose Software-Nutzung (Pflegedienstsoftware, Therapeutensoftware + Krankentransportsoftware) bei kostenloser, gültiger Anmeldung für die DMRZ-Onlineplattform, Abrechnung ist kein Teil der Software. Bei der zusätzlichen Nutzung von Apps (mobile Dienste) fallen ggf. Verbindungskosten an.
4 = Sie erhalten als Neukunde ein Abrechnungs-Guthaben in Höhe von 10 Euro. Voraussetzung: Gilt nur für Erstanmeldungen und die erste Abrechnung muss innerhalb von 30 Tagen nach Anmeldung erfolgen. Danach ist keine Vergütung / Gutschrift der 10 Euro mehr möglich. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.
5 = Optional zubuchbares Dokumentenmanagement inkl. SmartSnapp: Für nur 1 Euro pro angefangenem Gigabyte gespeicherten Datenvolumen pro Monat zzgl. MwSt. nutzen Sie unsere komfortable Direkt-Archivierung. Das Dokumenten-Management kann jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. Für das monatliche Transfervolumen können Kosten anfallen. Die ersten 20 Gigabyte sind jedoch kostenlos. Für jedes Gigabyte mehr berechnen wir 10 Cent pro angefangenes Gigabyte zzgl. MwSt. Werden die Leistungen nicht bezahlt, werden alle Funktionen im Dokumenten-Management bis zum Eingang der Zahlung gesperrt.

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