Neue Heilmittel-Richtlinie für Zahnärzte seit 1. Juli 2017 in Kraft

Zahnärzte verordnen Heilmittel nach eigenem Heilmittelkatalog

Seit dem 1. Juli 2017 ist eine eigenständige Heilmittel-Richtlinie für Zahnärzte in Kraft. Der Gemeinsame Bundesausschuss hatte sie im Dezember 2016 beschlossen.

Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte (HeilM-RL ZÄ)

Danach können Vertragszahnärzte Heilmittel ab sofort im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung nach einer eigenen Richtlinie verordnen. Bislang war die Heilmittelverordnung allein für Vertragsärzte geregelt.

Die neue Heilmittel-Richtlinie für Zahnärzte gliedert sich in zwei Teile: Ein allgemeiner Teil regelt die grundlegenden Voraussetzungen zur Verordnung von Heilmitteln im zahnärztlichen Bereich. Der zweite Teil umfasst den Heilmittelkatalog Zahnärzte. Er ordnet einzelnen medizinischen Indikationen das jeweilige verordnungsfähige Heilmittel zu.

Quelle Heilmittel-Richtlinie für Zahnärzte: www.g-ba.de/informationen/richtlinien/12/

Neue Heilmittel, die von Zahnärzten verordnet werden können

1.) Der Katalog enthält die Bereiche Physikalische Therapie und Physiotherapie sechs neue Indikationsschlüssel:

  • CD1 - Craniomandibuläre Störungen mit kurz-/mittelfristigem Behandlungsbedarf
  • CD2 - Craniomandibuläre Störungen mit länger dauerndem Behandlungsbedarf
  • ZNSZ - Angeborene Fehlbildungen und Fehlfunktionen bei Störungen des ZNS
  • CSZ - Chronifiziertes Schmerzsyndrom im Zahn-, Mund- und Kieferbereich
  • LYZ1 - Lymphabflussstörungen mit prognostisch kurzzeitigem Behandlungsbedarf
  • LYZ2 - Lymphabflussstörungen mit prognostisch länger dauerndem Behandlungsbedarf

Folgende Heilmittelleistungen, die auf Grundlage des Katalogs von Zahnärzten verordnet werden können (Kürzel):

  • KG (Allgemeine Krankengymnastik)
  • MT (Manuelle Therapie)
  • KG-ZNS
  • KG-ZNS-Kinder
  • WT
  • KT (Kälttherapie)
  • ET (Elektrotherapie/Elektrostimulation)
  • ÜB
  • MLD-30 und MLD-45

2.) Für Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie gibt es drei Indikationsschlüssel:

  • SPZ - Störungen des Sprechens
  • SCZ - Störungen des oralen Schluckaktes
  • OFZ - Orofaziale Funktionsstörungen

Heilmittel(leistungen) aus diesem zweiten Bereich

  • Sprech- und Sprachtherapie 30, 45 oder 60 Minuten.

 

 

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Primärkassen und Ersatzkassen

Was sind Ersatzkassen, was Primärkassen?

Primärkassen und Ersatzkassen sind Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), im Gegensatz dazu steht die private Kranken-Versicherung (PV).

Die Primärkassen

Eine Primärkasse (primärer Träger) ist eine seit Gründung der Sozialversicherung (Otto von Bismarck) festgelegte berufsständische Pflichtversicherung. Entsprechend der Ausrichtung existieren folgende Arten von Primärkassen:

  • Ortskrankenkassen (AOK) (§ 143–§ 146a SGB V)
  • Betriebskrankenkassen (BKK) (§ 147–§ 156 SGB V)
  • Innungskrankenkassen (IKK) (§ 157–§ 164 SGB V)
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) (§ 166 SGB V)
  • Knappschaft (KBS) (§ 167 SGB V)

Die Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind im vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) organisiert. Mitglieder des vdek sind:

  • Barmer GEK - (Gmünder Ersatzkasse)
  • DAK-Gesundheit (Deutsche Angestelllten Krankenkasse)
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • hkk - Handelskrankenkasse
  • KKH - Kaufmännische Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse (TK)

Auszeichnungen / Awards

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** = %-Vorfinanzierung der Bruttorechnungssumme ggf. zzgl. MwSt. (Vorfinanzierungszeitraum 60 Tage, Auszahlungsquote 100% minus der jeweiligen Factoringgebühr, keine zusätzlichen Kosten), nicht inbegriffen ist die Abrechnung der Gesundheitsleistungen
*2 = Für die Hotline fallen keine extra Kosten an. Sie bezahlen nur die ortsüblichen Telefontarife.
3 = "Kostenlose Software" bezeichnet die kostenlose Software-Nutzung (Pflegedienstsoftware, Therapeutensoftware + Krankentransportsoftware) bei kostenloser, gültiger Anmeldung für die DMRZ-Onlineplattform, Abrechnung ist kein Teil der Software. Bei der zusätzlichen Nutzung von Apps (mobile Dienste) fallen ggf. Verbindungskosten an.

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