Hebammen gleichzeitige Betreuung von mehr als zwei Frauen nach neuer Abrechnungsregelung nicht mehr möglich in der Geburtshilfe

1. Neue Regeln bei der Abrechnung von drei Frauen gleichzeitig sorgt für Ärger - 2. Mehr Geld für Hebammen

Freiberufliche Geburtshelferinnen dürfen ab 2018 nur noch die gleichzeitige Betreuung zweier Frauen abrechnen, ungeachtet der aktuellen personellen Situation in der jeweiligen Klinik. Für die Hilfe weiterer werdender Mütter würde es kein Geld mehr geben.

Berufliche Einschränkungen für Beleghebammen ab 2018

Kritik an der neuen Regelung, die die Abrechnung von nicht mehr als zwei gleichzeitig betreuter Schwangeren durch Beleghebammen vorsieht, kommt vom Deutschen Hebammenverband (DHV). Er befürchtet, dass Beleghebammen aus der Geburtshilfe aussteigen werden und damit weitere Engpässe entstehen. Aktuell decken Beleghebammen 20% der Geburtshilfe ab.

Hebammen-Leistungen werden um 17% angehoben

Doch es gibt auch gute Nachrichten zur Abrechnung von Geburtshilfeleistungen: Freiberufliche Hebammen bekommen künftig mehr Geld. Das hat eine Schiedsstelle beschlossen, die zwischen den Hebammenvertreterinnen und den Gesetzlichen Krankenkassen vermitteln sollte. Die Honorare für ihre Leistungen werden rückwirkend zum 15. Juli um rund 17 Prozent angehoben.

Quelle: www.hebammenverband.de/aktuell/nachricht-detail/datum/2017/09/06/artikel/einschnitte-in-die-berufsausuebung-von-hebammen-hebammenverband-kritisiert-beschluss-der-schiedsste/

Kontakt und weitere Informationen:
Deutscher Hebammenverband e. V.
Pressestelle

Hebammenverbände und GKV Spitzenverband einigen sich

Zentral ging es bei den Verhandlungen des GKV mit den Hebammenverbänden darum, wie die Hebammen für die mit Monat Juli 2014 kommenden deutlichen Beitragssteigerungen der Berufshaftpflicht finanziell entlastet werden können. Gute Nachricht für die Hebammen: Die Kostensteigerungen werden seitens der Kassen durch höhere Leistungsvergütungen abgefedert.

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Primärkassen und Ersatzkassen

Was sind Ersatzkassen, was Primärkassen?

Primärkassen und Ersatzkassen sind Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), im Gegensatz dazu steht die private Kranken-Versicherung (PV).

Die Primärkassen

Eine Primärkasse (primärer Träger) ist eine seit Gründung der Sozialversicherung (Otto von Bismarck) festgelegte berufsständische Pflichtversicherung. Entsprechend der Ausrichtung existieren folgende Arten von Primärkassen:

  • Ortskrankenkassen (AOK) (§ 143–§ 146a SGB V)
  • Betriebskrankenkassen (BKK) (§ 147–§ 156 SGB V)
  • Innungskrankenkassen (IKK) (§ 157–§ 164 SGB V)
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) (§ 166 SGB V)
  • Knappschaft (KBS) (§ 167 SGB V)

Die Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind im vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) organisiert. Mitglieder des vdek sind:

  • Barmer GEK - (Gmünder Ersatzkasse)
  • DAK-Gesundheit (Deutsche Angestelllten Krankenkasse)
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • hkk - Handelskrankenkasse
  • KKH - Kaufmännische Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse (TK)

Auszeichnungen / Awards

Rechtliche Hinweise: * = Beim Deutschen Medizinrechenzentrum (DMRZ .de) bezahlen Sie nur 0,5% der Bruttoabrechnungssumme zzgl. MwSt. für die elektronische Abrechnung mit allen Krankenkassen + Kostenträgern.
** = %-Vorfinanzierung der Bruttorechnungssumme ggf. zzgl. MwSt. (Vorfinanzierungszeitraum 60 Tage, Auszahlungsquote 100% minus der jeweiligen Factoringgebühr, keine zusätzlichen Kosten), nicht inbegriffen ist die Abrechnung der Gesundheitsleistungen
*2 = Für die Hotline fallen keine extra Kosten an. Sie bezahlen nur die ortsüblichen Telefontarife.
3 = "Kostenlose Software" bezeichnet die kostenlose Software-Nutzung (Pflegedienstsoftware, Therapeutensoftware + Krankentransportsoftware) bei kostenloser, gültiger Anmeldung für die DMRZ-Onlineplattform, Abrechnung ist kein Teil der Software. Bei der zusätzlichen Nutzung von Apps (mobile Dienste) fallen ggf. Verbindungskosten an.

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