Das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz kommt

Beratung GKV-Versorgungsstärkungsgesetz zur ersten Lesung im Bundestag am 5. März

Am 5. März hat der Bundesrat in erster Lesung über das Versorgungsstärkungsgesetz beraten. Ziel ist eine gleichbleibend gute, flächendeckende medizinische Versorgung unabhängig vom Wohnort des Patienten.

Als Instrument dafür sind finanzielle Anreize und verbesserte Arbeitsbedingungen für die Leistungserbringer / Ärzte geplant. Im Einzelnen erstrecken sich die Maßnahmen auf folgende Bereiche.

  • Strukturfonds zur Förderung von Niederlassungen in unterversorgten oder strukturschwachen Gebieten.
  • Bessere Gründungsmöglichkeiten für medizinische Versorgungszentren.
  • Ärzte und Krankenkassen treffen in Zulassungsausschüssen gemeinsam Entscheidungen darüber, ob Arztpraxen weitergeführt werden oder nicht, je nach regionalem Versorgungszustand.
  • Hausärztliche Weiterbildungsstellen werden von 5000 auf 7500 Stellen erhöht. Zusätzlich sollen Weiterzubildende in der ambulanten Versorgung die „gleiche Vergütung wie ein Assistenzarzt im Krankenhaus erhalten“.
  • Stärkung der Versorgungsorientierung durch höhere Transparenz und Anpassung des einheitlichen Bewertungsmaßstabes bei der Vergütung, angemessene Leistungsvergütung der Hochschulambulanzen.
  • Einrichtung von Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen für die schnelle Überweisung von Patienten innerhalb von vier Wochen an Fachärzte, zusätzlich Überarbeitung der Psychotherapie-Richtlinie.
  • Verbessertes Krankenhaus-Entlass-Management, Ausbau strukturierter Behandlungsprogramm.
  • Bessere Behandlung von behinderten Erwachsenen (auch mit Mehrfachbehinderungen) durch medizinische Behandlungszentren.
  • „Bei bestimmten mengenanfälligen, planbaren Eingriffen“ können Versicherte obligatorisch eine Zweitmeinung einholen.
  • Mehr Wahlrechte in der medizinischen Rehabilitation.
  • Zusätzliche Leistungen zahnmedizinischer Prävention für Pflegebedürftige, Behinderte und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz.
  • Anspruch auf Krankengeld ab dem ersten Tag der Feststellung der Arbeitsunfähigkeit.
  • Einrichtung eines Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss mit einem Volumen von 300 Mio Euro jährlich - zunächst für die Jahre 2016 bis 2019.
  • Verzicht der Kranken- und Pflegekassen auf Regressforderungen gegenüber freiberuflichen Hebammen.
  • Medizinproduktebereich: Neubewertung von Medizinprodukten mit hoher Risikoklasse durch systematische Verfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses. Verpflichtung der Krankenhäuser zur Teilnahme an Erprobungsstudien.
  • Wirtschaftlichkeitsprüfungen für Arznei- und Heilmittel werden weiterentwickelt und regionalisiert. Regelanpassungen zur Verringerung fehlerhafter Verschreibungen und Retaxationen. 
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Primärkassen und Ersatzkassen

Was sind Ersatzkassen, was Primärkassen?

Primärkassen und Ersatzkassen sind Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), im Gegensatz dazu steht die private Kranken-Versicherung (PV).

Die Primärkassen

Eine Primärkasse (primärer Träger) ist eine seit Gründung der Sozialversicherung (Otto von Bismarck) festgelegte berufsständische Pflichtversicherung. Entsprechend der Ausrichtung existieren folgende Arten von Primärkassen:

  • Ortskrankenkassen (AOK) (§ 143–§ 146a SGB V)
  • Betriebskrankenkassen (BKK) (§ 147–§ 156 SGB V)
  • Innungskrankenkassen (IKK) (§ 157–§ 164 SGB V)
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) (§ 166 SGB V)
  • Knappschaft (KBS) (§ 167 SGB V)

Die Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind im vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) organisiert. Mitglieder des vdek sind:

  • Barmer GEK - (Gmünder Ersatzkasse)
  • DAK-Gesundheit (Deutsche Angestelllten Krankenkasse)
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • hkk - Handelskrankenkasse
  • KKH - Kaufmännische Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse (TK)

Auszeichnungen / Awards

Rechtliche Hinweise: * = Beim Deutschen Medizinrechenzentrum (DMRZ .de) bezahlen Sie nur 0,5% der Bruttoabrechnungssumme zzgl. MwSt. für die elektronische Abrechnung mit allen Krankenkassen + Kostenträgern.
** = %-Vorfinanzierung der Bruttorechnungssumme ggf. zzgl. MwSt. (Vorfinanzierungszeitraum 60 Tage, Auszahlungsquote 100% minus der jeweiligen Factoringgebühr, keine zusätzlichen Kosten), nicht inbegriffen ist die Abrechnung der Gesundheitsleistungen
*** = der Bruttorechnungssumme zzgl. MwSt.
1 = Pflegedienste zahlen nur 0,1% der Bruttorechnungssumme zzgl. MwSt. für jeden weiteren Euro über 60.000 Euro Abrechnungsguthaben pro Monat. Und bis 60.000 Euro günstige 0,5% für die Abrechnung mit allen Kostenträgern.
*2 = Für die Hotline fallen keine extra Kosten an. Sie bezahlen nur die ortsüblichen Telefontarife.
3 = "Kostenlose Software" bezeichnet die kostenlose Software-Nutzung (Pflegedienstsoftware, Therapeutensoftware + Krankentransportsoftware) bei kostenloser, gültiger Anmeldung für die DMRZ-Onlineplattform, Abrechnung ist kein Teil der Software. Bei der zusätzlichen Nutzung von Apps (mobile Dienste) fallen ggf. Verbindungskosten an.
4 = Sie erhalten als Neukunde ein Abrechnungs-Guthaben in Höhe von 10 Euro. Voraussetzung: Gilt nur für Erstanmeldungen und die erste Abrechnung muss innerhalb von 30 Tagen nach Anmeldung erfolgen. Danach ist keine Vergütung / Gutschrift der 10 Euro mehr möglich. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.
5 = Optional zubuchbares Dokumentenmanagement inkl. SmartSnapp: Für nur 1 Euro pro angefangenem Gigabyte gespeicherten Datenvolumen pro Monat zzgl. MwSt. nutzen Sie unsere komfortable Direkt-Archivierung. Das Dokumenten-Management kann jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. Für das monatliche Transfervolumen können Kosten anfallen. Die ersten 20 Gigabyte sind jedoch kostenlos. Für jedes Gigabyte mehr berechnen wir 10 Cent pro angefangenes Gigabyte zzgl. MwSt. Werden die Leistungen nicht bezahlt, werden alle Funktionen im Dokumenten-Management bis zum Eingang der Zahlung gesperrt.

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