Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (USD) stellt jedes Jahr ihren Jahresbericht zusammen (2014)

Ergebnisse der USD-Patientenbefragung

Am 1.7.14 hat die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (USD) Ihren Jahresbericht in der nunmehr 8. Ausgabe veröffentlicht. Zentral beschäftigt sich der Bericht mit dem Verhältnis zwischen Patienten und Krankenkassen. Es geht zum Beispiel darum, welche Leistungen die Krankenkassen aus Patientensicht zahlen und wie man als Patient damit umgehen kann, wenn ein Antrag auf Kostenübernahme seitens der Krankenkassen abgelehnt wird.

Empirische Grundlage für den Bericht sind insgesamt 80.000 Beratungsgespräche, die systematisch ausgewertet wurden.

Mit Blick auf den Vorjahresbericht haben Beratungen zu Patientenrechten deutlich zugenommen, vermutlich weil durch das Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes und dem verstärkten Interesse der Medien dieses Thema insgesamt populärer wurde. Weiteres zentrales Thema mit mehr als 10.000 Beratungen waren Geldforderungen an Patienten.

Bei den Beratungsthemen kristallisierten sich folgende Themenschwerpunkte heraus: 1.) Krankengeld, 2.) Stationäre medizinische Rehabilitation, 3.) Ambulante zahnärztliche Behandlung, 4.) Ambulante ärztliche Behandlung, 5.) Pflegerische Versorgung (SGB XI) und 6.) Hilfsmittel (s.u.). Innerhalb der Themen "medizinische Rahabilitation", "Pflege" und "Hilfsmittel" kamen prozentual die meisten Patientenbeschwerden zum Themenschwerpunkt Hilfsmittel.

USD Patientenbefragungen
Beratungen gesamt Beratungen mit Problemlage Beratungen mit Beschwerde
Beratungen zu diesem Schwerpunkt 27.740 5.030 (18,1 %)
2.) davon zur stationären medizinischen Rehabilitation 3.237 (11,7 %) 534 (16,5 %)
5.) davon zu pflegerischer Versorgung (SGB XI) 1.781 (6,4 %) 199 (11,2 %)
6.) davon zu Hilfsmitteln 1.734 (6,3 %) 348 (20,1 %)

Quelle: USD, Monitor: Patientenberatung | 2014, Seite 39 www.patientenberatung.de/monitor"

Beschwerdereichstes Thema bei den Beratungsgesprächen waren Behandlungsfehler.

Dr. Sebastian Schmidt-Kaehler, Geschäftsführer der USD über die Studie: „Was bleibt, sind Patienten mit dem Gefühl, nicht zu bekommen, was ihnen zusteht. Sie fühlen sich allein gelassen, betrogen und viele haben Angst. Information und Aufklärung sind daher das Querschnittsthema überhaupt.“

Weitere Informationen unter:
www.bmg.bund.de/ministerium/presse/pressemitteilungen/2014-03/monitor-patientenberatung-2014.html

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Primärkassen und Ersatzkassen

Was sind Ersatzkassen, was Primärkassen?

Primärkassen und Ersatzkassen sind Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), im Gegensatz dazu steht die private Kranken-Versicherung (PV).

Die Primärkassen

Eine Primärkasse (primärer Träger) ist eine seit Gründung der Sozialversicherung (Otto von Bismarck) festgelegte berufsständische Pflichtversicherung. Entsprechend der Ausrichtung existieren folgende Arten von Primärkassen:

  • Ortskrankenkassen (AOK) (§ 143–§ 146a SGB V)
  • Betriebskrankenkassen (BKK) (§ 147–§ 156 SGB V)
  • Innungskrankenkassen (IKK) (§ 157–§ 164 SGB V)
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) (§ 166 SGB V)
  • Knappschaft (KBS) (§ 167 SGB V)

Die Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind im vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) organisiert. Mitglieder des vdek sind:

  • Barmer GEK - (Gmünder Ersatzkasse)
  • DAK-Gesundheit (Deutsche Angestelllten Krankenkasse)
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • hkk - Handelskrankenkasse
  • KKH - Kaufmännische Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse (TK)

Auszeichnungen / Awards

Rechtliche Hinweise: * = Beim Deutschen Medizinrechenzentrum (DMRZ .de) bezahlen Sie nur 0,5% der Bruttoabrechnungssumme zzgl. MwSt. für die elektronische Abrechnung mit allen Krankenkassen + Kostenträgern.
** = %-Vorfinanzierung der Bruttorechnungssumme ggf. zzgl. MwSt. (Vorfinanzierungszeitraum 60 Tage, Auszahlungsquote 100% minus der jeweiligen Factoringgebühr, keine zusätzlichen Kosten), nicht inbegriffen ist die Abrechnung der Gesundheitsleistungen
*2 = Für die Hotline fallen keine extra Kosten an. Sie bezahlen nur die ortsüblichen Telefontarife.
3 = "Kostenlose Software" bezeichnet die kostenlose Software-Nutzung (Pflegedienstsoftware, Therapeutensoftware + Krankentransportsoftware) bei kostenloser, gültiger Anmeldung für die DMRZ-Onlineplattform, Abrechnung ist kein Teil der Software. Bei der zusätzlichen Nutzung von Apps (mobile Dienste) fallen ggf. Verbindungskosten an.
4 = Sie erhalten als Neukunde ein Abrechnungs-Guthaben in Höhe von 10 Euro. Voraussetzung: Gilt nur für Erstanmeldungen und die erste Abrechnung muss innerhalb von 30 Tagen nach Anmeldung erfolgen. Danach ist keine Vergütung / Gutschrift der 10 Euro mehr möglich. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.
5 = Optional zubuchbares Dokumentenmanagement inkl. SmartSnapp: Für nur 1 Euro pro angefangenem Gigabyte gespeicherten Datenvolumen pro Monat zzgl. MwSt. nutzen Sie unsere komfortable Direkt-Archivierung. Das Dokumenten-Management kann jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. Für das monatliche Transfervolumen können Kosten anfallen. Die ersten 20 Gigabyte sind jedoch kostenlos. Für jedes Gigabyte mehr berechnen wir 10 Cent pro angefangenes Gigabyte zzgl. MwSt. Werden die Leistungen nicht bezahlt, werden alle Funktionen im Dokumenten-Management bis zum Eingang der Zahlung gesperrt.

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