E-Health-Gesetz - Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen passiert Bundestag

Bundestag beschliesst eHealth Gesetz

Am 4.12.15 passierte das eHealth Gesetz den deutschen Bundestag. Ziel des Gesetzes ist die digitale Speicherung und Vernetzung von Gesundheitsdaten / Patientendaten im Rahmen der Telematik. Welche Änderungen sich aus dem Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen ergeben, lesen Sie in in der Übersicht.

Laut Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wurde das System "gemeinsam mit der Bundesdatenschutzbeauftragten und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" entwickelt, um "bestmöglichen Schutz der hochsensiblen Patientendaten" zu bieten. Nach Festlegung der rechtlichen Standards vertraut Gröhe jetzt auf die Selbstverwaltung der Industrie. Wörtlich sagte Gröhe, er "erwarte von allen Beteiligten entschlossenen Einsatz, damit der Nutzen der Telematik schnell den Patienten zugute kommt. Verzögerungen durch interessenpolitisches Klein-Klein darf es nicht mehr geben." (Quelle: Website des Gesundheitsministeriums, www.bmg.bund.de/ministerium/meldungen/2015/e-health-bundestag.html).

Konkret bedeutet das eine bessere Versorgung von Notfallpatienten, wenn lebensrettende Informationen kurzfristig zu Verfügung stehen müssen. Dies funktioniert nun direkt über das Einlesen der Daten der Gesundheitskarte. Allergien, Implantate und Vorerkrankungen stehen dann mittelbar über die Gesundheitskarte bereit.

Gleichzeitig ermöglicht die Telematik in Verbindung mit der Gesundheitskarte die Speicherung von Medikationsplänen, um so die Therapien verschiedener behandelnder Ärzte besser abzustimmen und Wechselwirkungen in der Medikation zu vermeiden. 


Laut facebook-Seite des Gesundheitsministeriums passierte das Gesetz am 3.12.15 um 22.40 Uhr den Bundestag (https://www.facebook.com/bmg.bund/).
Zitat: "+++ Aktualisierung 22:40: Soeben hat der Deutsche Bundestag das E-Health-Gesetz beschlossen+++

Heute entscheidet der Deutsche Bundestag über das E-Health-Gesetz. Wir schaffen mit dem Gesetz die entscheidende Grundlage für die digitale Vernetzung im Gesundheitswesen. Das ist eine echte Revolution, die Leben retten kann und die Selbstbestimmung der Patienten stärkt."

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Primärkassen und Ersatzkassen

Was sind Ersatzkassen, was Primärkassen?

Primärkassen und Ersatzkassen sind Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), im Gegensatz dazu steht die private Kranken-Versicherung (PV).

Die Primärkassen

Eine Primärkasse (primärer Träger) ist eine seit Gründung der Sozialversicherung (Otto von Bismarck) festgelegte berufsständische Pflichtversicherung. Entsprechend der Ausrichtung existieren folgende Arten von Primärkassen:

  • Ortskrankenkassen (AOK) (§ 143–§ 146a SGB V)
  • Betriebskrankenkassen (BKK) (§ 147–§ 156 SGB V)
  • Innungskrankenkassen (IKK) (§ 157–§ 164 SGB V)
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) (§ 166 SGB V)
  • Knappschaft (KBS) (§ 167 SGB V)

Die Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind im vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) organisiert. Mitglieder des vdek sind:

  • Barmer GEK - (Gmünder Ersatzkasse)
  • DAK-Gesundheit (Deutsche Angestelllten Krankenkasse)
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • hkk - Handelskrankenkasse
  • KKH - Kaufmännische Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse (TK)

Auszeichnungen / Awards

Rechtliche Hinweise: * = Beim Deutschen Medizinrechenzentrum (DMRZ .de) bezahlen Sie nur 0,5% der Bruttoabrechnungssumme zzgl. MwSt. für die elektronische Abrechnung mit allen Krankenkassen + Kostenträgern.
** = %-Vorfinanzierung der Bruttorechnungssumme ggf. zzgl. MwSt. (Vorfinanzierungszeitraum 60 Tage, Auszahlungsquote 100% minus der jeweiligen Factoringgebühr, keine zusätzlichen Kosten), nicht inbegriffen ist die Abrechnung der Gesundheitsleistungen
*** = der Bruttorechnungssumme zzgl. MwSt.
*2 = Für die Hotline fallen keine extra Kosten an. Sie bezahlen nur die ortsüblichen Telefontarife.
3 = "Kostenlose Software" bezeichnet die kostenlose Software-Nutzung (Pflegedienstsoftware, Therapeutensoftware + Krankentransportsoftware) bei kostenloser, gültiger Anmeldung für die DMRZ-Onlineplattform, Abrechnung ist kein Teil der Software. Bei der zusätzlichen Nutzung von Apps (mobile Dienste) fallen ggf. Verbindungskosten an.
4 = Sie erhalten als Neukunde ein Abrechnungs-Guthaben in Höhe von 10 Euro. Voraussetzung: Gilt nur für Erstanmeldungen und die erste Abrechnung muss innerhalb von 30 Tagen nach Anmeldung erfolgen. Danach ist keine Vergütung / Gutschrift der 10 Euro mehr möglich. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.
5 = Optional zubuchbares Dokumentenmanagement inkl. SmartSnapp: Für nur 1 Euro pro angefangenem Gigabyte gespeicherten Datenvolumen pro Monat zzgl. MwSt. nutzen Sie unsere komfortable Direkt-Archivierung. Das Dokumenten-Management kann jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. Für das monatliche Transfervolumen können Kosten anfallen. Die ersten 20 Gigabyte sind jedoch kostenlos. Für jedes Gigabyte mehr berechnen wir 10 Cent pro angefangenes Gigabyte zzgl. MwSt. Werden die Leistungen nicht bezahlt, werden alle Funktionen im Dokumenten-Management bis zum Eingang der Zahlung gesperrt.

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