Antrags- und Genehmigungsverfahren im langfristigen Heilmittelbedarf wird vereinfacht

Diagnoseliste für Heilmittelbedarf wird um 14 Erkrankungen erweitert

Die komplexen Regelungen zum langfristigen Heilmittelbedarf werden zum 1. Januar 2017 vereinfacht und die Diagnoseliste erweitert. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen.

Geändert wird beispielsweise, dass Patienten mit langfristigem Heilmittelbedarf außerhalb des Regelfalls direkt eine Verordnung ausgestellt werden kann. Auf das Antrags- und Genehmigungsverfahren wird verzichtet.

Außerdem wird die Diagnoseliste zum 1. Januar 2017 um 14 neue Erkrankungen erweitert. Für alle gelisteten Diagnosen gilt schon heute: Die Verordnungen unterliegen nicht der Wirtschaftlichkeitsprüfung, was die Ärzte entlastet.

Nicht gelistete Diagnosen, die in Einzelfällen einen langfristigen Heilmittelbedarf darstellen, können weiterhin durch eine Genehmigung unbefristet oder für mehrere Jahre befristet ausgesprochen werden.

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Informationsflyer zur Gründung einer Heilmittelpraxis

Tipps für Existenzgründer im Bereich Heilmittel
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Informationen zur Existenzgründung Heilmittelerbringer

Logopäde, Ergotherapeut, Physiotherapeut oder Podologe? Dann haben wir etwas für Sie: Eine Zusammenfassung hilfreicher Tipps für Neugründer. Die Broschüre klärt über Risiken auf und gibt wichtige Hintergrundinformationen darüber, wie man Ausgaben klein hält.

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Primärkassen und Ersatzkassen

Was sind Ersatzkassen, was Primärkassen?

Primärkassen und Ersatzkassen sind Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), im Gegensatz dazu steht die private Kranken-Versicherung (PV).

Die Primärkassen

Eine Primärkasse (primärer Träger) ist eine seit Gründung der Sozialversicherung (Otto von Bismarck) festgelegte berufsständische Pflichtversicherung. Entsprechend der Ausrichtung existieren folgende Arten von Primärkassen:

  • Ortskrankenkassen (AOK) (§ 143–§ 146a SGB V)
  • Betriebskrankenkassen (BKK) (§ 147–§ 156 SGB V)
  • Innungskrankenkassen (IKK) (§ 157–§ 164 SGB V)
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) (§ 166 SGB V)
  • Knappschaft (KBS) (§ 167 SGB V)

Die Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind im vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) organisiert. Mitglieder des vdek sind:

  • Barmer GEK - (Gmünder Ersatzkasse)
  • DAK-Gesundheit (Deutsche Angestelllten Krankenkasse)
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • hkk - Handelskrankenkasse
  • KKH - Kaufmännische Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse (TK)

Auszeichnungen / Awards

Rechtliche Hinweise: * = Beim Deutschen Medizinrechenzentrum (DMRZ.de) bezahlen Sie nur 0,5% der Bruttoabrechnungssumme zzgl. MwSt. für die elektronische Abrechnung mit allen Krankenkassen + Kostenträgern.
** = %-Vorfinanzierung der Bruttorechnungssumme ggf. zzgl. MwSt. (Vorfinanzierungszeitraum 60 Tage, Auszahlungsquote 100% minus der jeweiligen Factoringgebühr, keine zusätzlichen Kosten), nicht inbegriffen ist die Abrechnung der Gesundheitsleistungen
*2 = Für die Support-Hotline fallen keine extra Kosten an. Sie bezahlen nur die ortsüblichen Telefontarife. Belegerfassung
3 = "Kostenlose Software" bezeichnet die kostenlose Software-Nutzung (Pflegedienstsoftware, Therapeutensoftware + Krankentransportsoftware) bei kostenloser, gültiger Anmeldung für die DMRZ-Onlineplattform, Abrechnung ist kein Teil der Software. Bei der zusätzlichen Nutzung von Apps (mobile Dienste) fallen ggf. Verbindungskosten an.

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