Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung

Wie kann ich Palliativpflege abrechnen?

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Palliativpflege / SAPV einfach elektronisch (per DTA) abrechnen - § 302 SGB V: Alle Kostenträger und Krankenkassen

Palliativpflege SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung)

Das Deutsche Medizinrechenzentrum (DMRZ) beschreitet im Bereich Pflege neue Wege. Mit den gesetzlichen Umsetzungen zur Palliativpflege suchen viele Palliativpflegeteams eine Lösung zur einfachen Abrechnung Ihrer Leistungen als Sonstige Leistungserbringer nach § 302 SGB V und Ärzte auf Basis der Abrechnung über die Kassenärztliche Vereinigung. Mit SAPV wird die "Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung" bezeichnet. Wenn Sie diese Leistungen abrechnen wollen, ist das Deutsche Medizinrechenzentrum Ihr richtiger Ansprechpartner.

Gesetzliche Regelungen der SAPV, Empfehlung des GKV und Umsetzung

Mit der Gesundheitsreform vom 1. April 2007 wurden die Leistungen zur Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung als individueller Leistungsanspruch in das SGB V aufgenommen und damit erstmalig die Möglichkeit zu einer angemessenen ambulanten Versorgung und Lebensführung für Palliativpatienten eingeführt.

Unter Mitwirkung namhafter Verbände wurden "Gemeinsame Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen" (23.06.2008) durch die "Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes nach § 132d Abs. 2 SGB V für die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung" (23.6.2008 in der Fassung vom 05.11.2012) abgelöst. Gemäß §132d Abs. 2 SGB V regelt der "Spitzenverband Bund der Krankenkassen" unter Beteiligung der betreffenden Organisationen in seinen Empfehlungen die:

  1. "die Anforderungen an die Erkrankungen nach Absatz 1 Satz 1 sowie an den besonderen Versorgungsbedarf der Versicherten,
  2. Inhalt und Umfang der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung einschließlich von deren Verhältnis zur ambulanten Versorgung und der Zusammenarbeit der Leistungserbringer mit den bestehenden ambulanten Hospizdiensten und stationären Hospizen (integrativer Ansatz); die gewachsenen Versorgungsstrukturen sind zu berücksichtigen,
  3. Inhalt und Umfang der Zusammenarbeit des verordnenden Arztes mit dem Leistungserbringer."

(Anm.: Der GKV-Spitzenverband ist der Spitzenverband Bund der Krankenkassen gemäß § 217 a SGB V).

Aktuell gültige Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes nach § 132d Abs. 2 SGB V

Lesen Sie hier die aktuell gültigen:
Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes nach § 132d Abs. 2 SGB V.

Mit der aktuellen Empfehlung zur Umsetzung "Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV)" auf Länderebene seitens des Spitzenverbandes GKV (Gesetzliche Krankenversicherung) und der Forderung nach einer wohnortnahen bedarfsgerechte Versorgung mit SAPV ergeben sich einige Änderungen, die vor allem die größeren Kommunen mit über 100.000 Einwohnern betreffen. Denn mit diesem Jahr werden diese Kommunen und Städte verpflichtet, Palliativpflegeteams für die Patienten bereit zu stellen und die Leistungen der spezialisierten Leistungserbringer elektronisch per DTA abzurechnen.
§ 37b SAPV § 132d SAPV

Palliativversorgung
Palliativversorgung

SAPV - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung ist nach § 132 d SGB V in Verbindung mit § 37 b SGB V geregelt. Im § 132d SGB V Abs. 2 wird die Ausgestaltung der SAPV geregelt. Die Ausgestaltung wiederum folgt der Empfehlung des GKV Spitzenverbandes unter Beteiligung verschiedener Organisationen (Deutsche Kraneknhausgesellschaft, Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene, Spitzenorganisationen der Hospizarbeit, Spitzenorganisationen der Palliativarbeit, Kassenärztlichen Bundesvereinigung).
Mit dem Ziel der Festlegung der:
1.) Leistungsqualität,
2.) Qualitässicherung und Fortbildung,
3.) Maßstäbe der Versorgung

Laut Empfehlung gliedern sich die Ziele in:

  1. Zulassungsvoraussetzungen
  2. Inhalt und Umfang der Leistungen
  3. Organisatorische Voraussetzungen
  4. Personelle Anforderungen
  5. Qualitätssicherung

Interdisziplinäre Palliativ-Pflege-Teams

Diese interdisziplinären Palliativ-Teams sind aus verschiedenen Berufsgruppen, aus dem Bereich der Sonstigen Leistungserbringer und Ärzte zusammen gesetzt. Die palliativmedizinische Versorgung der Palliativ-Patientinnen und Palliativ-Patienten wird durch Vertragsärzte (Haus- und Fachärzte), (ambulante) Pflegedienste und stationäre Einrichtungen sicher gestellt.

Gesetzliche Grundlage / gesetzliche Regelung der SAPV

Der Begriff "Spezialisierte Leistungserbringer" laut Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes nach § 132d Abs. 2 SGB V für die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung vom 23.06.2008

SAPV wird von Leistungserbringern erbracht, mit denen die Krankenkasse zur Sicherung einer bedarfsgerechten Versorgung einen Vertrag geschlossen hat.

Die Berufsgruppen für die Palliativpflege (Palliativ-Care-Teams) müssen sich durch Zusatzqualifikationen auszeichnen. Das sind neben der jeweiligen Grundqualifikation folgende:

Ärzte

Pfleger

Weitere Fachkräfte (z.B. Sozialarbeiterinnen / Sozialarbeiter, Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen, Psychologinnen oder Psychologen) müssen neben der Grundqualifikation (z.B. Diplom) eine

Was ist SAPV? Was bedeutet "Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung"?

Selbstbestimmtes Leben bis zum Tod in einem häuslichen Umfeld ist für schwer- bis schwersterkrankte Menschen immer noch ein Wunsch, den 70% der Betroffenen teilen. Dagegen standen vorher fehlende gesetzliche Strukturen in der Pflege. Durch Einführung der SAPV in das SGB V wurde das dafür notwendige Zusammenwirken unterschiedlicher Pflegeinstanzen vereinfacht. So vereint das SAPV in der aktuellen Version und den Empfehlungen seitens der Spitzenverbände die verschiedenen Sonstigen Leistungserbringer, Fachärzte und Hausärzte (Vertragsärzte) unter dem Dach der SAPV-Leistungserbringer. Auf der Seite der Sonstigen Leistungserbringer sind dies insbesondere Pflegedienste, Hospizdienste und psychoonkologische Betreuungsdienste.

Gegenstand des Vertrages sind:

Anspruchsvoraussetzungen für Patienten und Versicherte

Den Anspruch des Versicherten auf spezialfachärztliche Versorgung bestimmt § 37 b SGB V und die „Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Verordnung von ambulanter und spezialisierter Palliativversorgung“ (SAPV-RL) vom 20. Dezember 2007 in ihrer jeweils gültigen Fassung:

Eine "besonders aufwendige Symptomatik" liegt z.B. dann vor, wenn eine kurzfristige Therapieanpassung durch die Palliativteams aufgrund komplex ausgeprägter Symptomatik bedingt wird.

Gemäß den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes vom 23.06.2008 haben auch Versicherte in stationären Hospizen einen Anspruch auf die Teilleistung der erforderlichen ärztlichen Versorgung im Rahmen der SAPV.

Wie hoch ist der SAPV Versorgungsbedarf regional einzustufen?

Als Anhaltszahlen zur Bedarfsschätzung nennen die Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes acht Vollzeitstellen bei einem Versorgungsgebiet mit 250.000 Versicherten.

Welche Leistungen bietet die SAPV den Versicherten laut Empfehlung?

Folgende Leistungen werden im Rahmen der SAPV laut Absatz 2.2 erbracht:

Dabei ist, so das Spitzengremium, den "besonderen Belangen von Kindern und Jugendlichen Rechnung zu tragen".

Palliativversorgung als Thema der Gesundheitsreform

Das Bundesgesundheitsministerium hat bereits unter Ulla Schmidt die Eigenständigkeit der Palliativpflege gestärkt: „Viele Patientinnen und Patienten wünschen, in der häuslichen, zumindest aber in gewohnter Umgebung zu sterben. Sie möchten nicht allein gelassen werden und nicht unter Schmerzen leiden müssen. Es ist ein anerkanntes gesellschaftliches Ziel, diesen Wünschen nachzukommen, den schwer kranken Patientinnen und Patienten einen würdigen Lebensraum zu schaffen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen. Hierzu leisten die Konzepte und Erfahrungen der Hospizbewegung (Hospice Care) sowie der Palliativmedizin und Palliativpflege (Palliative Care) einen wesentlichen Beitrag. Die Hospizbewegung will mit ihren ambulanten und stationären Angeboten die Sterbephase aus den Krankenhäusern heraus in das häusliche beziehungsweise in ein vergleichbares Umfeld zurückholen. Daran anknüpfend ist die Palliativmedizin ein vom Respekt vor der Würde und Selbstbestimmung des Sterbenden geprägter multidisziplinärer Behandlungs- und Betreuungsansatz, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leid zu lindern und eine möglichst gute Lebensqualität bis zum Tod zu gewährleisten. Zur Verbesserung der ambulanten Versorgung erhalten die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) seit 1. April 2007 einen eigenständigen Anspruch auf eine ‚spezialisierte ambulante Palliativversorgung‘" (Quelle: Website des BMG / eingestellt am 21.5. 2008).

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SOFTWARE: Kostenlose Pflegesoftware (mobile Pflege-Cloud)

Die Broschüre zur mobilen Pflege Cloud und der kostenlosen Software des DMRZ

Broschüre kostenlose Pflegesoftware3

Diese Broschüre beschreibt die neue Mobile-Pflege-Cloud, mit der Sie Pflegedokumentationen mobil erfassen und scannen können und es beschreibt die wichtigen Aspekte der kostenlosen Pflegesoftware3 des DMRZ.

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Die Pflege-Neuausrichtungsgesetz Broschüre mit Zeitplan für alle ambulanten Pflegedienste

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Diese Broschüre fasst alle Veränderungen des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes übersichtlich mit Zeitplan zusammen. Alle Veränderungen des Pflegegeldes und der Pflegesachleistungen sind in Tabellen aufbereitet.

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Was ist Palliativmedizin? Was ist Palliativpflege?

Palliativpatient

Alle Palliativpatienten leiden an den körperlichen, seelischen Folgen und psychosozialen Begleitumständen einer Krankheit, die die Lebenserwartung begrenzt. Diese Krankheiten sind nicht heilbar und progredient (voranschreitend) bzw. bereits fortgeschritten. Im Vordergrund der Therapie und der Interventionsmassnahmen steht die Lebensqualität der betroffenen Patientengruppen. Die Patienten sind meist austherapiert und dementsprechend konzentriert sich die Therapie auf die Linderung von körperlichen Symptomen und die psychtherapeutische Begleitung im Rahmen der allgemeinen und/oder der spezialisierten Palliativversorgung.

Palliativmedizin

Die Palliativmedizin beschränkt sich auf die Schmerzlinderung bei Patienten mit progredienten Krankheitsverläufen und einer meist begrenzten Lebenserwartung infolge der Krankheit. Palliativmedizin wird definiert als medizinisch lindernde Behandlung unheilbar Erkrankter (austherapierter) Patienten.

Palliativpflege

Palliativpflege dient der pflegerischen Begleitung unheilbar erkrankter Personen, sie richtet sich primär auf die Verbesserung / Aufrechterhaltung der Lebensqualität von Pflegebedürftigen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen oder terminalen Erkrankungen.

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