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Hamburg: Weniger Hebammen trotz steigender Geburtenzahlen

Vollbeschäftigung für Hebammen

Hamburg verzeichnet seit zwei Jahren einen Babyboom, der sich auch in diesem Jahr fortsetzen wird. Das ist segensreich, weniger segensreich ist die Tatsache, dass sich trotz des Booms und der damit gestiegenen Versorgung die Berufssituation für die fest angestellten Hebammen im Stadtstaat nicht verbessert hat.

Laut der beiden Vorsitzenden vom Hebammenverband, Andrea Sturm und Susanne Lohmann, stellt sich die Versorgungssituation negativ dar. Sturm: „Die Betreuung in den Hamburger Kliniken ist alles andere als umfassend.“ Laut Aussage der beiden Vorsitzenden stelle sich die Situation in den Krankenhäusern so dar, dass meist nur noch die leitende Hebamme eine Vollzeitstelle bekleide und die anderen Hebammen nur noch Halbtagsstellen.

Weitere Infos in der Zeit: www.zeit.de/hamburg/politik-wirtschaft/2014-09/hebammen-hamburg-kritik-arbeitsbedingungen

Keine Kürzungen beim Wegegeld für Hebammen-Hausgeburten

August 2014: Eine Hebamme hatte gegen die Krankenkasse geklagt, weil Ihr das Wegegeld mit Hinweis auf § 4 HebGV gekürzt wurde. Die Begründung für die Ablehnung des erhöhten Wegegeldes seitens der Kasse.

Hebammenverbände und GKV Spitzenverband einigen sich

Zentral ging es bei den Verhandlungen des GKV mit den Hebammenverbänden darum, wie die Hebammen für die mit Monat Juli 2014 kommenden deutlichen Beitragssteigerungen der Berufshaftpflicht finanziell entlastet werden können. Gute Nachricht für die Hebammen: Die Kostensteigerungen werden seitens der Kassen durch höhere Leistungsvergütungen abgefedert.

Bundesweit steigende Vergütungen Hebammen / Geburtshilfe 1.7.2014

Ab 1.7.2014: Zum 1. Juli 2014 tritt für Hebammen die neue bundeseinheitliche Kassen-Vergütungsvereinbarung in Kraft. Für nach dem 1. Juli 2014 erbrachte Leistungen finden die Zuschläge.

Maßnahmenpaket zur Sicherung der Hebammenversorgung auf dem Weg

Maßnahmenpaket zur Sicherung der Hebammenversorgung auf dem Weg

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe startet mit Initiative zur Klärung und Unterstützung der Haftungsproblematik für die Hebammen. Anstoß ist der Abschlussbericht "Versorgung mit Hebammenhilfe".

Kostenlose Inklusivleistungen

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Primärkassen und Ersatzkassen

Was sind Ersatzkassen, was Primärkassen?

Primärkassen und Ersatzkassen sind Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), im Gegensatz dazu steht die private Kranken-Versicherung (PV).

Die Primärkassen

Eine Primärkasse (primärer Träger) ist eine seit Gründung der Sozialversicherung (Otto von Bismarck) festgelegte berufsständische Pflichtversicherung. Entsprechend der Ausrichtung existieren folgende Arten von Primärkassen:

  • Ortskrankenkassen (AOK) (§ 143–§ 146a SGB V)
  • Betriebskrankenkassen (BKK) (§ 147–§ 156 SGB V)
  • Innungskrankenkassen (IKK) (§ 157–§ 164 SGB V)
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) (§ 166 SGB V)
  • Knappschaft (KBS) (§ 167 SGB V)

Die Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind im vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) organisiert. Mitglieder des vdek sind:

  • Barmer GEK - (Gmünder Ersatzkasse)
  • DAK-Gesundheit (Deutsche Angestelllten Krankenkasse)
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • hkk - Handelskrankenkasse
  • KKH - Kaufmännische Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse (TK)
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