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Freiberuflichkeit der Hebammen durch höhere Haftpflichtbeiträge und ausbleibende Sicherstellungszuschläge in Gefahr

Hebammen wieder auf sich allein gestellt

Die Situation der Hebammen bleibt weiter schwierig. Zum 1. Juli 2015 sind die Haftpflichtbeiträge erhöht worden, die Hebammen nun wieder alleine schultern müssen.

Ausgleichszahlungen des GKV-Spitzenverbandes wurden nur vom 1. Juli 2014 bis zum 30. Juni 2015 geleistet. Ab Mitte des Jahres sollten die Haftpflichtzulagen durch hebammenindividuelle Sicherstellungszuschläge abgelöst werden. Doch nun sind die Verhandlungen zwischen dem GKV-Spitzenverband und den Hebammenverbänden gescheitert – und die Hebammen sind wieder auf sich allein gestellt. Nach Aussagen einer GKV-Sprecherin, wonach die Notwendigkeit der Freiberuflichkeit von Hebammen infrage gestellt wird, forderte die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes (DHV), Martina Klenk, eine Stellungnahme vom GKV-Spitzenverband. Eine Lösung ist dringend von Nöten, um den Berufsstand der freiberuflichen Hebammen langfristig zu sichern.
Zum offenen Brief von Martina Klenk an Herrn von Stackelberg, stellv. Vorstandsvorsitzender GKV-SV:
https://www.hebammenverband.de/aktuell/nachricht-detail/datum/2015/07/16/artikel/dhv-fordert-stellungnahme-von-gkv-spitzenverband/

Hebammenausbildung: Akademisierung für alle Hebammen

Am 1. April 2016 hat Yvonne Bovermann beim Deutschen Hebammenverband ihr Amt im Beirat für den Bildungsbereich angetreten und sieht sich mit einem veralteten Ausbildungssystem konfrontiert.

Hebammen: Mutterschutzgesetz für familienfreundliche Arbeitswelt

In der Reform des Mutterschutzgesetzes brachte Susanne Steppat, Beirätin für den Angestelltenbereich im Deutschen Hebammenverband, wichtige Punkte zur Verbesserung der Rechte von Schwangeren und jungen Müttern ein.

Hebammenkreißsaal als innovatives Betreuungskonzept

Der Deutsche Hebammen Verband meldet, dass die Schiedsstelle am 25.09. die offenen Fragen zum neuen Rahmenvertrag zur Vergütung zwischen den Hebammenverbänden und den Krankenkassen mit einem Schiedsspruch beendet habe.

Sicherstellungszuschlag stellt Hebammen schlechter als zuvor

Der Deutsche Hebammen Verband meldet, dass die Schiedsstelle am 25.09. die offenen Fragen zum neuen Rahmenvertrag zur Vergütung zwischen den Hebammenverbänden und den Krankenkassen mit einem Schiedsspruch beendet habe.

Freiberuflichkeit der Hebammen durch höhere Haftpflichtbeiträge und ausbleibende Sicherstellungszuschläge in Gefahr

Die Situation der Hebammen bleibt weiter schwierig. Zum 1. Juli 2015 sind die Haftpflichtbeiträge erhöht worden, die Hebammen nun wieder alleine schultern müssen.

Hebammenverband fordert Hebammenhilfe für Flüchtlinge

Der Deutsche Hebammenverband forderte zum internationalen Aktionstag für Frauengesundheit (28.05.2015), dass auch Flüchtlingsfrauen Zugang zu Hebammenhilfe erhalten.

CSU-Fraktionschef stellt die Entlastung der Hebammen durch die neuen Pläne der Bundesregierung infrage

Neues Hebammengesetz in Sicht? Aktuell sehen die Planungen des Kabinetts vor, dass bei Geburtsfehlern von Hebammen zukünftig auf Regressansprüche verzichtet werden soll.

Weiterhin kritische Zustände in der Geburtshilfe

Die Zunft der Hebammen ist weiterhin bedroht, die hohen Entschädigungen für Geburtsschäden, die aktuell bei ca. 2,6 Mio. Euro pro Geburt liegen, treiben die Kosten der Haftpflichtversicherung weiter nach oben.

Berliner Hebammen gehen neue Wege in der Werbung

Die Berliner Hebammen haben ihre neue Internetseite www.berliner-hebammenverband.de in acht verschiedenen Sprachen publiziert für ein multikulturelles Publikum. Hier lesen Sie, was dann passierte.

Weniger Hebammen trotz steigender Geburtenzahlen

Hamburg verzeichnet seit zwei Jahren einen Babyboom. Das ist segensreich, weniger segensreich ist es für die Hebammen. Lesen Sie, warum?

Hebammen erhalten Haftpflichtzulage

Zusätzlich zur Tarifanpassung der Hebammenleistungen hat der GKV-Spitzenverband nun auch eine weitere Regelung zur Entlastung der Hebammen ins Leben gerufen. Mit der Haftpflichtzulage wirkt der Gesetzgeber

Keine Kürzungen beim Wegegeld für Hebammen-Hausgeburten

August 2014: Eine Hebamme hatte gegen die Krankenkasse geklagt, weil Ihr das Wegegeld mit Hinweis auf § 4 HebGV gekürzt wurde. Die Begründung für die Ablehnung des erhöhten Wegegeldes seitens der Kasse.

Hebammenverbände und GKV Spitzenverband einigen sich

Zentral ging es bei den Verhandlungen des GKV mit den Hebammenverbänden darum, wie die Hebammen für die mit Monat Juli 2014 kommenden deutlichen Beitragssteigerungen der Berufshaftpflicht finanziell entlastet werden können. Gute Nachricht für die Hebammen: Die Kostensteigerungen werden seitens der Kassen durch höhere Leistungsvergütungen abgefedert.

Bundesweit steigende Vergütungen Hebammen / Geburtshilfe 1.7.2014

Ab 1.7.2014: Zum 1. Juli 2014 tritt für Hebammen die neue bundeseinheitliche Kassen-Vergütungsvereinbarung in Kraft. Für nach dem 1. Juli 2014 erbrachte Leistungen finden die Zuschläge.

Hebammenhilfe Gebührenverordnung

Maßnahmenpaket zur Sicherung der Hebammenversorgung auf dem Weg

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe startet mit Initiative zur Klärung und Unterstützung der Haftungsproblematik für die Hebammen. Anstoß ist der Abschlussbericht "Versorgung mit Hebammenhilfe".

Hebammen Haftpflichtversicherung

Hebammen in Gefahr

Bundesweit arbeiten in Deutschland ca. 4.500 freiberufliche Hebammen. Sie alle müssen um ihre zukünftige Existenz fürchten, denn durch die sprunghaft angestiegenen Tarife für die Haftpflichtversicherung

Hebammen – gestiegene Preise / Vergütungsvereinbarung bundesweit 1.1.2014

Hebammen – gestiegene Preise / Vergütungsvereinbarung bundesweit 1.1.2014

Mit dem 1. Januar 2014 tritt für Hebammen die neue bundeseinheitliche Kassen-Vergütungsvereinbarung in Kraft. Sie unterscheidet sich von der vorherigen Version...

Hebammen – neue Vergütungsvereinbarung bundesweit

Hebammen – neue Vergütungsvereinbarung bundesweit

Die Verhandlungen waren zäh und zermürbend. Doch jetzt ist eine Entscheidung gefallen: Die freiberuflich tätigen Hebammen erhalten rückwirkend zum 1. Januar 2013 12 Prozent.

Hebammen neue Vergütungsvereinbarung

Für Hebammen traten zum 01.01.2010 eine neue Vergütungsvereinbarung in Kraft

Gebührenverordnung Hebammen

Folgende Privat-Gebührenverordnungen für Hebammen hatten sich geändert und wurden im November auf der DMRZ-Plattform aktualisiert: Bremen, Baden Württemberg, Mecklenburg Vorpommern, Saarland

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Primärkassen und Ersatzkassen

Was sind Ersatzkassen, was Primärkassen?

Primärkassen und Ersatzkassen sind Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), im Gegensatz dazu steht die private Kranken-Versicherung (PV).

Die Primärkassen

Eine Primärkasse (primärer Träger) ist eine seit Gründung der Sozialversicherung (Otto von Bismarck) festgelegte berufsständische Pflichtversicherung. Entsprechend der Ausrichtung existieren folgende Arten von Primärkassen:

  • Ortskrankenkassen (AOK) (§ 143–§ 146a SGB V)
  • Betriebskrankenkassen (BKK) (§ 147–§ 156 SGB V)
  • Innungskrankenkassen (IKK) (§ 157–§ 164 SGB V)
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) (§ 166 SGB V)
  • Knappschaft (KBS) (§ 167 SGB V)

Die Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind im vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) organisiert. Mitglieder des vdek sind:

  • Barmer GEK - (Gmünder Ersatzkasse)
  • DAK-Gesundheit (Deutsche Angestelllten Krankenkasse)
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • hkk - Handelskrankenkasse
  • KKH - Kaufmännische Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse (TK)
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