Sicherstellungszuschlag stellt Hebammen schlechter als zuvor

Ausgleich der Haftpflichtprämiensteigerungen bei den Hebammen

Der Deutsche Hebammen Verband meldet, dass die Schiedsstelle am 25.09.15 die offenen Fragen zum neuen Rahmenvertrag zur Vergütung zwischen den Hebammenverbänden und den Krankenkassen mit einem Schiedsspruch beendet habe.

Der Festlegung verbindlicher nicht wissenschaftlich belegter Ausschlusskriterien für Hausgeburten seien weitere einschneidende Festlegungen zum Ausgleich der Haftpflichtprämiensteigerungen gefolgt.

Zukünftig müssten Hebammen in dem Quartal, für das sie den Sicherstellungszuschlag beantragt hätten, auch mindestens eine Geburt durchgeführt haben. Die Form der neu eingeführten Ausschlusskriterien mache es den Hebammen in der Hausgeburtshilfe aber fast unmöglich, Geburten verbindlich zu planen. Der Deutsche Hebammenverband befürchtet, dass die Beschlüsse in ihrer Kombination die Hausgeburtshilfe nicht retten, sondern möglicherweise ihr Ende besiegeln.

Weiterlesen: www.hebammenverband.de/aktuell/nachricht-detail/datum/2015/09/27/artikel/sicherstellungszuschlag-stellt-hebammen-schlechter-als-zuvor/

Vergütungen Hebammen Privatversicherte

Hebammen in Schleswig-Holstein können künftig höhere Sätze gegenüber Privatversicherten abrechnen. Mit einer Änderung der Landesverordnung über die Vergütung von Hebammen hat das Kieler Landeskabinett die Voraussetzung geschaffen

Hebammenkreißsaal als innovatives Betreuungskonzept

Der Deutsche Hebammen Verband meldet, dass die Schiedsstelle am 25.09. die offenen Fragen zum neuen Rahmenvertrag zur Vergütung zwischen den Hebammenverbänden und den Krankenkassen mit einem Schiedsspruch beendet habe.

Weiterhin kritische Zustände in der Geburtshilfe

Die Zunft der Hebammen ist weiterhin bedroht, die hohen Entschädigungen für Geburtsschäden, die aktuell bei ca. 2,6 Mio. Euro pro Geburt liegen, treiben die Kosten der Haftpflichtversicherung weiter nach oben.

Berliner Hebammen gehen neue Wege in der Werbung

Die Berliner Hebammen haben ihre neue Internetseite www.berliner-hebammenverband.de in acht verschiedenen Sprachen publiziert für ein multikulturelles Publikum. Hier lesen Sie, was dann passierte.

Hebammen erhalten Haftpflichtzulage

Zusätzlich zur Tarifanpassung der Hebammenleistungen hat der GKV-Spitzenverband nun auch eine weitere Regelung zur Entlastung der Hebammen ins Leben gerufen. Mit der Haftpflichtzulage wirkt der Gesetzgeber

Hebammenverbände und GKV Spitzenverband einigen sich

Zentral ging es bei den Verhandlungen des GKV mit den Hebammenverbänden darum, wie die Hebammen für die mit Monat Juli 2014 kommenden deutlichen Beitragssteigerungen der Berufshaftpflicht finanziell entlastet werden können. Gute Nachricht für die Hebammen: Die Kostensteigerungen werden seitens der Kassen durch höhere Leistungsvergütungen abgefedert.

Hebammen in Gefahr

Bundesweit arbeiten in Deutschland ca. 4.500 freiberufliche Hebammen. Sie alle müssen um ihre zukünftige Existenz fürchten, denn durch die sprunghaft angestiegenen Tarife für die Haftpflichtversicherung

Gebührenverordnung Hebammen

Folgende Privat-Gebührenverordnungen für Hebammen hatten sich geändert und wurden im November auf der DMRZ-Plattform aktualisiert: Bremen, Baden Württemberg, Mecklenburg Vorpommern, Saarland

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Primärkassen und Ersatzkassen

Was sind Ersatzkassen, was Primärkassen?

Primärkassen und Ersatzkassen sind Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), im Gegensatz dazu steht die private Kranken-Versicherung (PV).

Die Primärkassen

Eine Primärkasse (primärer Träger) ist eine seit Gründung der Sozialversicherung (Otto von Bismarck) festgelegte berufsständische Pflichtversicherung. Entsprechend der Ausrichtung existieren folgende Arten von Primärkassen:

  • Ortskrankenkassen (AOK) (§ 143–§ 146a SGB V)
  • Betriebskrankenkassen (BKK) (§ 147–§ 156 SGB V)
  • Innungskrankenkassen (IKK) (§ 157–§ 164 SGB V)
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK) (§ 166 SGB V)
  • Knappschaft (KBS) (§ 167 SGB V)

Die Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind im vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) organisiert. Mitglieder des vdek sind:

  • Barmer GEK - (Gmünder Ersatzkasse)
  • DAK-Gesundheit (Deutsche Angestelllten Krankenkasse)
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • hkk - Handelskrankenkasse
  • KKH - Kaufmännische Krankenkasse
  • TK - Techniker Krankenkasse (TK)
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