Abrechnung ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) nach § 116b SGB V

Chance oder Herausforderung? Die spezialfachärztliche Versorgung in Deutschland

Seit 2007 erfolgt durch die Schaffung des Versorgungsstrukturgesetzes eine Neuordnung bei der Behandlung ausgewählter Krankheitsbilder von der klassischen stationären Behandlung weg zu ambulanten Behandlungsformen. Zu diesem Zweck wurden Krankenhausambulanzen (wie die Berliner Charité) für die ambulante Aufnahme geöffnet und erste Netzwerke niedergelassener Ärzte zur Behandlung der Kranheitskomplexe gegründet. Insgesamt aber steht die aktuelle Entwicklung noch hinter den Erwartungen zurück. Befürchtet wird statt der extrabudgeteren Vergütung eine Umverteilung der Leistungen.

Ziele: Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) nach § 116b SGB V

Durch die neue Rechtslage des Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung kurz Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) für ambulante Behandlungsformen seit 2007, § 116b (alt) und besonders in der Neufassung seit 1. Januar 2012, 2007, § 116b (neu), ist es zu einem Versorgungswechsel gekommen.

Statt der klassischen Behandlung im Krankenhaus wurde der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung der Vorzug für einen fest umrissenen Kreis von Erkrankungen gegeben. Damit wurden die Krankenhäuser für die spezialfachärztliche Versorgung geöffnet und die Bedeutung der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und niedergelassenen Ärzte fokussiert. Generell zielt das Konzept darauf ab, die interdisziplinäre ambulante Arbeit zwischen den beteiligten Spezialisten zu verbessern.

Der Teilnehmerkreis war im Juli 2015 mit 30 Anzeigen und 20 im ASV-Verzeichnis gelisteten ASV-Teams nach Angaben des Bundesvorstandes ASV noch relativ überschaubar. (Quelle: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63375/Ende-2016-wird-die-ASV-ganz-anders-dastehen-als-heute).

Wer kann bei der ASV mitmachen?

Um an den Projekt ASV teilzunehmen, müssen niedergelassene Ärzte, Krankenhausambulanzen und Leistungserbringer eine Vielzahl von Anforderungen erfüllen, die je nach Region schwanken können. Als zentraler Ansprechpartner begleitet der Bundesverband ASV die Umsetzung.

Neben niedergelassenen Ärzten und Krankenhausärzten schließt das Konzept der ASV aber auch Leistungserbringer wie Pflegekräfte, Therapeuten und Koordinatoren der Heil- und Hilfsmittelversorgung mit ein.

Auf welche Behandlungsgruppen konzentriert sich die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV)?

Die angesprochenen Behandlungsgebiete bezeichnen seltene Erkrankungen mit geringen Fallzahlen und besonderen Krankheitsverläufen, die hochspezialisierte Leistungen und interdisziplinäre Betreuung erfordern.

Zu den Behandlungsbereichen schwerer Verlaufsformen für ambulante spezialfachärztliche Versorgung zählen z.B. Gastrointestinale Tumore, Rheumatologie und Onkologie.

Schwere Verlaufsformen von Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen zur Behandlung im Rahmen der ASV:

Seltene Erkrankungen zur Behandlung im Rahmen der ASV:

(Festlegung der Krankheitsformen im Rahmen der ASV durch den GBA, https://www.g-ba.de/institution/themenschwerpunkte/116b/)

Grundlagen der Vergütung bei der ASV-Abrechnung

Bei der ASV wird es absehbar kein eigenes Vergütungssystem geben, sondern der einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) des Gemeinsamen Bundesausschusses wird als Grundlage für die Bemessung der Leistungen, dienen, die im Rahmen der ASV erbracht werden; unter Umständen wird der EBM Katalog ergänzt. Für weitere Leistungen der ASV wird der Erweiterte Bewertungsausschuss neue Vergütungen festlegen.

 

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Was ist Palliativmedizin? Was ist Palliativpflege?

Palliativpatient

Alle Palliativpatienten leiden an den körperlichen, seelischen Folgen und psychosozialen Begleitumständen einer Krankheit, die die Lebenserwartung begrenzt. Diese Krankheiten sind nicht heilbar und progredient (voranschreitend) bzw. bereits fortgeschritten. Im Vordergrund der Therapie und der Interventionsmassnahmen steht die Lebensqualität der betroffenen Patientengruppen. Die Patienten sind meist austherapiert und dementsprechend konzentriert sich die Therapie auf die Linderung von körperlichen Symptomen und die psychtherapeutische Begleitung im Rahmen der allgemeinen und/oder der spezialisierten Palliativversorgung.

Palliativmedizin

Die Palliativmedizin beschränkt sich auf die Schmerzlinderung bei Patienten mit progredienten Krankheitsverläufen und einer meist begrenzten Lebenserwartung infolge der Krankheit. Palliativmedizin wird definiert als medizinisch lindernde Behandlung unheilbar Erkrankter (austherapierter) Patienten.

Palliativpflege

Palliativpflege dient der pflegerischen Begleitung unheilbar erkrankter Personen, sie richtet sich primär auf die Verbesserung / Aufrechterhaltung der Lebensqualität von Pflegebedürftigen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen oder terminalen Erkrankungen.

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